Bereits in seiner ersten Saison feierte der ÖVV-Teamspieler einen Erfolg: Mit Verona gewann er die Coppa Italia und damit zugleich den ersten Pokaltitel der Vereinsgeschichte.
Möglich geworden war sein Transfer durch das 2023 gegründete Projekt "Volleyball Senza Confini" (Volleyball ohne Grenzen) das Hartberg, Verona und die VolleyAcademy Stoytchev-Kaziyski aus Bulgarien miteinander verbindet. Die internationale Kooperation soll Spielern und Vereinen Entwicklungsmöglichkeiten über Ländergrenzen hinweg bieten. Glatz spielte sich im Winter 2024/25 mit drei Schautrainings in Verona ins Rampenlicht.
Top besetztes Turnier
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt vor allem der Kader von Verona. Neben Glatz und seinem österreichischen Teamkollegen Paul Buchegger stehen dort zahlreiche namhafte Spieler unter Vertrag.
Neu im Team ist der Beach-Volleyball-Olympiasieger und dreifache Weltmeister Anders Mol aus Norwegen. "Ich kann mich erinnern, wie ich ihm in Wien auf der Donauinsel zugeschaut habe, wie der Beach-Volleyball gespielt hat. Und jetzt mit ihm in der Mannschaft zu spielen, ist ganz cool", sagte Glatz und lachte.
Doch auch die anderen Teams sind prominent besetzt. Bei Friedrichshafen steht Österreichs Männer-Nationalteamchef Adam Swaczyna an der Seitenlinie. Ljubljana verfügt über mehrere internationale Spitzenspieler, darunter auch EM-Medaillengewinner. Zudem spielen drei der vier Teams – Hartberg, Verona und Ljubljana – diese Saison in der CEV Champions League.
Das Miniturnier dient allen vier Mannschaften auch als Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. Verona wolle sich in Hartberg weiter einspielen und "Volleyball auf höchstem Niveau zeigen", sagte Glatz. Die Rückkehr in seine frühere Heimhalle ist für ihn dennoch mehr als nur ein Turnier. "Als ich von Hartberg weggewechselt bin, habe ich mir gedacht: Hmm, das wird jetzt mal das letzte Spiel seit langem in dieser Halle gewesen sein, aber war es Gott sei Dank nicht."