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Die internationale Volleyball-Elite zu Gast in Hartberg

Die Premiere der "Coppa Pallavolo Senza Confini" findet mir vier Topteams statt. Lukas Glatz vor dem Wiedersehen mit seinem Heimatverein: "Ich kann es kaum erwarten"

Die internationale Volleyball-Elite zu Gast in Hartberg Foto: © GEPA
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Vier Teams aus vier Ländern treten am Donnerstag und Freitag bei der Premiere der "Coppa Pallavolo Senza Confini" in Hartberg an.

Neben dem Gastgeber und österreichischen Volleyball-Meister TSV Hartberg nehmen beim Vorbereitungsturnier der italienische Cupsieger Verona Volley, VfB Friedrichshafen und Volley Ljubljana teil.

Für Legionär Lukas Glatz kommt es zu einem besonderen Wiedersehen: Mit Verona trifft er am Donnerstag (20:00 Uhr/live ORF Sport +) auf seinen Heimatverein.

Glatz: "Kann es kaum erwarten"

Die Vorfreude auf die Rückkehr in die Steiermark ist beim 21-jährigen Steirer groß.

Erst im Sommer 2025 hat der Außenangreifer seinen Heimatverein Hartberg verlassen und ist in die italienische SuperLega zu Verona gewechselt. "Es wird sicher eine gute Kulisse werden. Ich kann es kaum erwarten", sagte Glatz im APA-Gespräch.

Besonders freue er sich auf die Atmosphäre in der Halle und das Wiedersehen mit ehemaligen Teamkollegen. Am Freitag stehen das Spiel um Platz drei und das Finale auf dem Programm.

Ein erfüllter Kindheitstraum

Der Wechsel von der österreichischen Bundesliga nach Italien war für Glatz größer gewesen als zunächst ohnehin erwartet. Vor allem das deutlich höhere Niveau, die Trainingsintensität und das professionelle Umfeld hätten eine große Umstellung bedeutet, erzählte er.

Zugleich erfüllte sich der gebürtige Hartberger damit einen Kindheitstraum. "Es war schon immer mein Traum, in Italien zu spielen. Spielen zu dürfen auf diesem Niveau, Wettkampferfahrung zu sammeln, ist schon was ganz Besonderes", sagte Glatz. "Ich versuche das alles aufzusaugen, in den Trainings und Wettkämpfen, um mich zu einem besseren Spieler zu entwickeln."

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Lukas Glatz im Dress von Verona Volley.
Foto: ©IMAGO / ZUMA Press Wire

Bereits in seiner ersten Saison feierte der ÖVV-Teamspieler einen Erfolg: Mit Verona gewann er die Coppa Italia und damit zugleich den ersten Pokaltitel der Vereinsgeschichte.

Möglich geworden war sein Transfer durch das 2023 gegründete Projekt "Volleyball Senza Confini" (Volleyball ohne Grenzen) das Hartberg, Verona und die VolleyAcademy Stoytchev-Kaziyski aus Bulgarien miteinander verbindet. Die internationale Kooperation soll Spielern und Vereinen Entwicklungsmöglichkeiten über Ländergrenzen hinweg bieten. Glatz spielte sich im Winter 2024/25 mit drei Schautrainings in Verona ins Rampenlicht.

Top besetztes Turnier

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt vor allem der Kader von Verona. Neben Glatz und seinem österreichischen Teamkollegen Paul Buchegger stehen dort zahlreiche namhafte Spieler unter Vertrag.

Neu im Team ist der Beach-Volleyball-Olympiasieger und dreifache Weltmeister Anders Mol aus Norwegen. "Ich kann mich erinnern, wie ich ihm in Wien auf der Donauinsel zugeschaut habe, wie der Beach-Volleyball gespielt hat. Und jetzt mit ihm in der Mannschaft zu spielen, ist ganz cool", sagte Glatz und lachte.

Doch auch die anderen Teams sind prominent besetzt. Bei Friedrichshafen steht Österreichs Männer-Nationalteamchef Adam Swaczyna an der Seitenlinie. Ljubljana verfügt über mehrere internationale Spitzenspieler, darunter auch EM-Medaillengewinner. Zudem spielen drei der vier Teams – Hartberg, Verona und Ljubljana – diese Saison in der CEV Champions League.

Das Miniturnier dient allen vier Mannschaften auch als Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. Verona wolle sich in Hartberg weiter einspielen und "Volleyball auf höchstem Niveau zeigen", sagte Glatz. Die Rückkehr in seine frühere Heimhalle ist für ihn dennoch mehr als nur ein Turnier. "Als ich von Hartberg weggewechselt bin, habe ich mir gedacht: Hmm, das wird jetzt mal das letzte Spiel seit langem in dieser Halle gewesen sein, aber war es Gott sei Dank nicht."

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