In Prag könnte nun ebenfalls ein solches Turnier stattfinden, in Österreich ist Pörtschach als Interessent übriggeblieben. Gernot Dreier - im Kärntner Tennisverband als Schiedsrichter und Turnierreferent tägig - wäre für die Gesamtorganisation verantwortlich.
Dreier bestätigt Gerüchte
Er bestätigte gegenüber der APA diverse Medienberichte über die Pörtschach-Ambitionen. "Pörtschach ist bekannt seit ewigen Zeiten. FedCup, Davis Cup und ATP-Turnier 2006 bis 2008", zählte Dreier Events aus der Vergangenheit auf. "Pörtschach braucht man tennis-mäßig nicht vorstellen. Die Aussichten sind gut. Wir sind in der Zielgeraden beim Verhandeln und beim Abschließen." Nun läge es nur noch an der WTA-Entscheidung.
Dreier hofft für den Fall des Zuschlags auf ein starkes Spielerinnen-Feld, denn nicht jede der auch besseren Aktiven wird zum Grand Slam nach New York fliegen. Es seien nur die Top Ten der Weltrangliste nicht antrittsberechtigt, ab der Nummer 11 wäre ein Kommen möglich.
"Da sind viele Europäerinnen, die gut platziert sind und einen guten Namen haben. Ich hoffe schon, dass ein paar aufschlagen, die sonst nie den Weg nach Pörtschach gefunden hätten."