Einheitliche Meinung unter allen Befragten
Die aktuelle Regelung, im Entscheidungssatz so lange weiterzumachen, bis einer zwei Spiele Vorsprung habe, sei nicht mehr zeitgemäß. "Ich sehe den Mehrwert dadurch nicht. Ich sehe keinen Grund dafür, nicht bei allen Grand Slams ein Tiebreak zu spielen", hatte Wien-Starter Anderson gemeint. Der Kompromiss, bei 12:12 ein Tiebreak zu spielen, war schon einige Zeit durch die sozialen Netzwerke gegeistert.
Man habe sich die Matchdaten der 20 vergangenen Wimbledon-Turniere angesehen und dies auch mit Spielern und Schiedsrichtern diskutiert. Das Tiebreak wird es sowohl bei den Herren, als auch in der Qualifikation, bei den Damen, im Mixed und beiden Junioren im Single und Doppel geben.
"Unsere Meinung ist es, dass die Zeit gekommen ist, ein Tiebreak für Matches einzuführen, die zu einem vernünftigen Zeitpunkt im Entscheidungssatz noch nicht zu Ende sind", meinte der AELTC in einer Verlautbarung.