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Nadal zwingt Nick Kyrgios in die Knie

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Rafael Nadal kann den mit Spannung erwarteten Zweitrunden-Schlager in Wimbledon gegen Nick Kyrgios mit 6:3, 3:6, 7:6 (5), 7:6 (3) knapp für sich entscheiden und geht damit im Head-to-Head gegen den Australier mit 4:3 in Führung.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt Nadal nicht: In Runde drei bekommt er es mit dem nächsten prominenten Namen, nämlich mit Jo-Wilfried Tsonga zu tun. Der Franzose, zweifacher Halbfinalist im Tennis-Mekka, schlägt den Litauer Ricardas Berankis mit 7:6 (4), 6:3, 6:3.

"Es war ein schwieriger Gegner. Gerade gegen große Namen wie mich ist er immer richtig motiviert", meint Nadal nach dem Sieg über Kyrgios, der den Erwartungen durchaus gerecht wird und sich mit mehreren Aufschlägen von unten und einigen Diskussionen mit Schiedsrichter, Linienrichter und Publikum in Szene setzt. 

Nadal verliert kurz die Konzentration

"Es ist ein wichtiger Sieg für mich. Trotz seiner Mätzchen auf dem Platz ist er ein unglaublicher Spieler, der extrem viel Potenzial in sich trägt", so Nadal, der sich im zweiten Satz bei 3:4 aufgrund einer Diskussion des Australiers mit dem Schiedsrichter aus der Ruhe bringen lässt und prompt das entscheidende Break zum Satz-Ausgleich kassiert.

"Ich habe im zweiten Satz nach der langen Diskussion leider die Konzentration und in Folge meinen Aufschlag verloren. Danach hat er aber kein einziges Break mehr geschafft. Deshalb bin ich froh, dass ich die zwei Tiebreaks gewonnen habe", analysiert der Spanier, der das Verhalten von Kyrgios ansonsten nicht weiter kommentieren will.

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