Spieler, Betreuer oder auch Schiedsrichter reisen aus aller Welt an. Ende April sollten bereits die Aufbauarbeiten beginnen. "Das Wichtigste, das in Betracht gezogen werden muss, ist die Gesundheit", sagte der Geschäftsführer des All England Lawn Tennis Clubs, Richard Lewis, als er eine Entscheidung für diese Woche ankündigte: "Wir sind entschlossen, verantwortungsbewusst zu handeln."
Verschiebung wäre kompliziert
Eine Verschiebung wie bei den French Open, die nun vom 20. September bis 4. Oktober ausgetragen werden sollen, ist in Wimbledon aufgrund des Belags noch deutlich komplizierter. Der Rasen etwa wird bei Feuchte und bei niedrigeren Temperaturen schnell rutschig. Und wann die vorerst bis zum 7. Juni unterbrochene globale Tennis-Tour mit dem hohen Reiseaufkommen überhaupt wieder starten kann, weiß derzeit niemand.
Auch andere für den Sommer geplante Turniere stehen damit vor der Absage. Das Sandplatz-Turnier in Hamburg (13. bis 19. Juli) rechnet sich immerhin noch eine "60-prozentige Chance" aus, wie der österreichische Veranstalter Peter-Michael Reichel dem "Hamburger Abendblatt" sagte.