Zverev gegen Khachanov: Wiedersehen nach Olympia-Finale
Für Zverev ist das Duell mit Khachanov ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Die beiden standen sich bereits im Finale der Olympischen Spiele 2021 in Tokio gegenüber - damals setzte sich der Deutsche durch und holte Gold.
Zverev geht zudem als Titelkandidat in die Partie. Nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph bei den French Open 2026 könnte er in New York den zweiten Major-Titel seiner Karriere folgen lassen.
Ungewohnte Uhrzeit könnte zum Problem werden
Allerdings wartet auf Zverev eine ungewohnte Herausforderung: Erstmals in diesem Turnier muss der Deutsche am Nachmittag im Arthur Ashe Stadium antreten.
Bislang spielte Zverev in New York überwiegend am Abend beziehungsweise tief in der Nacht. Nun geht es bereits um 15:00 Uhr Ortszeit auf den Platz - bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit.
"Ich glaube, das ist nichts, das mir in meine Karten spielt“, sagte Zverev mit Blick auf die Ansetzung.
Dass ausgerechnet sein Halbfinale den Nachmittagsslot erhält, kann der Weltranglisten-Zweite nur bedingt nachvollziehen.
"Ich finde es etwas komisch, dass die Leute, die zwei Tage freihaben, nach uns spielen“, sagte Zverev. Verständnis für die Entscheidung zeigte er aber dennoch: "Es sind halt zwei Amerikaner, die das andere Halbfinale spielen. Das kann ich schon verstehen, dass die dann abends spielen.“
Statt Zverev gegen Khachanov steigt das rein amerikanische Halbfinale zwischen Ben Shelton und Frances Tiafoe in der Abend-Session.
An den späten Rhythmus hatte sich Zverev inzwischen ohnehin gewöhnt. Nach dem spektakulären Viertelfinale zwischen Shelton und Carlos Alcaraz, das erst in den frühen Morgenstunden endete, verriet der Deutsche: "Gestern habe ich bis 3.30 Uhr Shelton gegen Alcaraz geschaut."