Thiem mit kämpferischer Leistung zufrieden

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Obwohl Dominic Thiem in der ersten Runde der US Open gegen den Spanier Jaume Munar am Dienstag nur zwei Sätze bestritt, stand er doch zwei Stunden auf dem Platz und hatte einige harte Arbeit zu verrichten.

Demzufolge war der Weltranglisten-Dritte nach seinem Auftaktsieg durch w.o. in erster Linie auch mit seiner kämpferischen Vorstellung zufrieden.

"Mit der Art wie ich gekämpft habe, war ich sehr zufrieden", so Thiem, der nach seinen Trainingseinheiten auf den deutlich schnelleren Außenplätzen einige Anpassungsprobleme an den deutlich langsameren Belag im Armstrong Stadium hatte.

Der "Lakolyd" genannte Untergrund ist in diesem Jahr übrigens neu verlegt worden. "Wir müssen uns daran gewöhnen", meinte er pragmatisch.

"Es war auch ein bisschen windig. Die Verhältnisse waren nicht leicht. Er hat sehr viele Bälle zurückgebracht und ist viel gelaufen", lobte der Lichtenwörther seinen Gegner, der Ende des zweiten Satzes zu Sturz kam und danach aufgeben musste. Den genauen Grund der Aufgabe kannte aber auch Thiem nicht. "Er ist ein guter Typ und ich hoffe, dass er fit genug für die Sandplatz-Saison ist."

Guter Start ins Turnier

Es sei in jedem Fall ein guter Start ins Turnier gewesen. Im Vorjahr musste sich Thiem ja schon in der ersten Runde geschlagen geben - damals war er allerdings von einem grippalen Infekt angeschlagen gewesen.

Mit dem Auftaktsieg machte der Niederösterreicher zudem die glatte Erstrunden-Niederlage in der Vorwoche beim ebenfalls in New York ausgetragenen Cincinnati-1000er vergessen, als er gegen Filip Krajinovic nur drei Games machte.

Zweitrunden-Gegner Nagal feierte Premieren-Sieg

"Da habe ich beim Aufschlag einfach einen sehr schlechten Tag erwischt. Krajniovic hat zudem sehr gut gespielt. So etwas passiert nun mal im Tennis. Das Schöne ist, dass wir eine Woche später eine neue Chance bekommen. Ich bin nun frisch zurückgekommen und bereit für die kommenden Aufgaben."

Die nächste Hürde heißt am Donnerstag, an dem Thiem seinen 27. Geburtstag feiert, Sumit Nagal. Der 23-jährige Inder setzte sich gegen den US-Amerikaner Bradley Klahn in vier Sätzen durch, feierte damit den ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier in seiner Karriere und ist gegen den an zwei gesetzten Thiem natürlich krasser Außenseiter. Im Vorjahr verlor Nagal in Flushing Meadows bei seinem Grand-Slam-Debüt in der ersten Runde gegen Roger Federer.

"Ich bin bereit für die zweite Runde", freut sich der ÖTV-Daviscupper schon auf seinen nächsten Auftritt.

Thiem will die ungewohnte Situation ohne Zuschauer übrigens für vermehrte Match-Besuche in Flushing Meadows ausnützen. "Der einzige Vorteil ohne Fans ist es, dass man nun leicht über das Turniergelände spazieren kann und sich gemütlich Spiele anschauen kann." Von seiner Suite könnte er sogar direkt die Spiele im Arthur Ashe Stadium ansehen.

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