Sit back, relax and enjoy five minutes of @rogerfederer hitting a tennis ball 👀 pic.twitter.com/qZOevlDwNY
— US Open Tennis (@usopen) August 24, 2026
Sieben Jahre zu spät: Federer verabschiedet sich von US Open
Im Rahmen eines Show-Matches mit weiteren Legenden verabschiedet sich Tennis-Ikone Roger Federer von den New Yorker Fans.
Roger Federer zelebriert am Dienstag in Flushing Meadows einen überfälligen Abschiedsauftritt vor seinen US-Fans. Der Mann, der eine ganze Tennis-Generation geprägt hat, bestreitet vor den US Open ein Schaumatch.
Federer hatte schon 2019 sein letztes US-Open-Match bestritten, damals waren aber nach dem Viertelfinalaus alle von einer Rückkehr ausgegangen. Ob er vielleicht wie Serena Williams einmal eine Wildcard annehmen würde, verneinte der Schweizer kategorisch.
"Es bietet mir wirklich die Gelegenheit, Danke zu sagen und mich zu verabschieden. Ich glaube, das ist für manche wichtig", sagte Federer, dessen fünf aufeinanderfolgende Siege bei diesem Turnier von keinem anderen Mann in der Open Era erreicht wurden. "Für mich ist es das jedenfalls, und es ist eine schöne Sache."
Comeback ist ausgeschlossen
Federer wird an der Seite anderer Tennis-Legenden - Andy Roddick, Andre Agassi und John McEnroe - im Arthur Ashe Stadium spielen und er gab zu, dass ihn das nervös macht. "Ich habe seit - ich weiß nicht - vielleicht fünf Jahren keinen einzigen Satz mehr gespielt. Ich weiß nicht, wie es morgen laufen wird."
Eine Rückkehr, wenn auch nur für ein Match, schließt Federer aus. "Nein, nein, nein, nein, nein, nein", meinte er lachend. "Ich habe einfach viel zu viele Hindernisse und bin zu sehr eingespannt - ich finde kaum Zeit für Schaukämpfe", sagte Federer, der am Samstag in die Tennis Hall of Fame aufgenommen wird. "Der Körper macht nicht mehr mit."