Ben Shelton SHE
Carlos Alcaraz ALC
Beendet
3:2
6:7 , 6:1 , 6:3 , 1:6 , 7:6
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Fünf-Satz-Krimi! Shelton ringt Alcaraz nieder

Der Lokalmatador behält im entscheidenden fünften Satz die Nerven und steht zum zweiten Mal nach 2023 im US-Open-Halbfinale. Dort wartet nun ein Landsmann.

Fünf-Satz-Krimi! Shelton ringt Alcaraz nieder Foto: © IMAGO / EPA

Ben Shelton steht nach einem Fünf-Satz-Krimi im Halbfinale der US Open!

Der Lokalmatador ringt die Nummer drei der Welt nach 4:28 Stunden mit 6:7(5), 6:1, 6:3, 1:6, 7:6(7) nieder. Zwischenzeitlich liegt der US-Amerikaner dabei schon mit 2:1 in Sätzen in Führung, die Entscheidung fällt aber im Tiebreak in Satz Nummer fünf.

Der 23-Jährige steht damit zum zweiten Mal nach 2023 im Halbfinale der US Open.

Alcaraz führt, Shelton dreht auf

In Satz Nummer eins schenken sich beide Spieler nichts und liefern sich teils spektakuläre Ballwechsel. Nach einem Break von Alcaraz findet Shelton direkt die Antwort und so geht es ins Tiebreak. Dort behält der Spanier die Nerven und setzt sich knapp mit 7:5 durch.

Auch im zweiten Satz bleibt das Level hoch, in unfassbar intensiven ersten Games holt sich Shelton beim Stand von 1:1 das Break und spielt sich daraufhin in einen regelrechten Rausch. Zwei Breaks später holt er sich nach exakt 2 Stunden Spielzeit den Ausgleich in Sätzen.

Im dritten Satz reicht dem Lokalmatador ein frühes Break zum 2:0 für den neuerlichen Satzgewinn. Alcaraz serviert zwar in weiterer Folge mehr oder weniger souverän, kann Shelton aber gleichzeitig kein Aufschlagspiel abnehmen und so geht der Satz mit 6:3 an den US-Amerikaner.

Entscheidung fällt spät

Doch Alcaraz ist nicht ohne Grund zusammen mit Jannik Sinner aktuell die Benchmark im Tennis. Die Nummer drei der Welt findet im vierten Satz immer besser rein und holt sich direkt zu Beginn sein insgesamt erst zweites Break in dieser Partie. So stellt er früh auf 3:0 und bleibt auch in weiterer Folge souverän.

Nach 3:14 Stunden holt der Spanier das 6:1 und stellt damit wieder auf Anfang. So fällt die Entscheidung im fünften und letzten Satz.

Dort präsentieren sich beide Spieler bei eigenem Aufschlag souverän, beim Stand von 4:3 wehrt Alcaraz drei Breakbälle gegen sich ab und holt sich das 4:4.

Und wie könnte es anders sein, geht es ins Tiebreak. Auch dort geht es ähnlich knapp her, wie in den Stunden zuvor. Am Ende behält Shelton die Nerven und serviert mit einem Ass zum 10:7 und damit zum Sieg.

Jetzt wartet Landsmann Tiafoe

Jetzt wartet Landsmann Tiafoe
Ein glücklicher Francis Tiafoe nach seinem Halbfinal-Einzug.
Foto: ©IMAGO / ISI Photos

Im Halbfinale kommt es nun zum Duell zweier US-Amerikaner. Im ersten Viertelfinale setzte sich Francis Tiafoe (ATP-12.) gegen Alex Michelsen (ATP-46.) in einem wahren Fünf-Satz-Krimi mit 5:7, 3:6, 7:5, 6:3, 7:6(6) durch.

Michelsen schlug dabei bereits zum Sieg auf, gab die Partie aber am Ende doch noch aus der Hand. Der 28-jährige Tiafoe drehte erst zum dritten Mal in seiner Karriere einen 0:2-Satzrückstand und zog damit wie schon 2022 und 2024 ins Halbfinale ein.

Anschließend weinte Michelsen in den Armen des Siegers, der den 22-jährigen Landsmann nach dem Ende seines Laufs wiederum aufmunterte. "Er ist ein toller Kerl, wie er mich in diesem Moment getröstet hat", sagte Michelsen über die Umarmung nach der Partie.

"Ich weiß, wie weh das tut", sagte Tiafoe mitfühlend. "Ich habe ihm gesagt: Du wirst hier noch so oft sein."

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