Premiere des Laver Cups: So funktioniert das Event

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Von 22. bis 24. September steigt in Prag die Premiere des neu geschaffenen Laver Cups.

Dabei trifft „Team Europa“ auf das „Team Rest der Welt“. In der europäischen Auswahl steht neben Rafael Nadal (ESP), Roger Federer (SUI), Alexander Zverev (GER), Tomas Berdych (CZE) und Marin Cilic (CRO) auch ÖTV-Star Dominic Thiem.

Die „Weltauswahl“ besteht aus den US-Amerikanern Jack Sock, John Isner und Sam Querrey, dem Argentinier Juan Martin del Potro, dem Kanadier Denis Shapovalov sowie dem Australier Nick Kyrgios.

Die Legenden Björn Borg (Europa) und John McEnroe (Rest der Welt) wurden für die ersten drei Jahre als Kapitäne installiert. Ihrer Aufgaben sind vergleichbar mit jenen der Davis-Cup-Kapitäne.

Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielte Thiem 2017 übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzten er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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Klassisches Weiß in Wimbledon...

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In Gelb auf der US-Tour 2017!

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In Flushing Meadows verkörpert er die Retro-Kollektion von Pharell Williams.

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So kamen die Teams zustande:

Vier der jeweils sechs Spieler pro Team qualifizieren sich über das Ranking, jeweils zwei werden per Wildcard vom Team-Kapitän nominiert.

Björg entschied sich dabei für den tschechischen Lokalmatadoren Tomas Berdych und Deutschlands Jungstar Alexander Zverev, McEnroe holte Shootingstar Denis Shapovalov und US-Open-Halbfinalist Juan Martin del Potro.

Stars wir Novak Djokovic (SRB), Andy Murray (GBR), Kei Nishikori (JAP), Stan Wawriinka (SUI) oder zuletzt Milos Ranoic (CAN) standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Hier wird gespielt:

Das Event wird jährlich zwei Wochen nach den US Open stattfinden, nur in Jahren olympischer Sommerspiele gibt es eine Pause. Der Austragungsort rotiert jährlich. Nach Prag 2017 wird 2018 in den USA gespielt. ATP-Punkte gibt es keine, dafür winkt reichlich Preisgeld.

Ins Leben gerufen wurde der Laver Cup 2016 von TEAM8, dem Management von Roger Federer, dem ehemaligen Davis-Cup-Spieler Jorge Paulo und Tennis Australia.

So funktioniert der Modus:

Gewinner der Veranstaltung ist jenes Team, das zuerst 13 Punkte erreicht hat.

Gespielt wird am Freitag, Samstag und Sonntag. An jedem Tag finden vier Begegnungen statt – drei Einzel und ein Doppel – jeweils auf „Best-of-Three“.

An den ersten beiden Tagen gibt es sowohl eine Day-, als auch eine Night-Session. Spielbeginn ist jeweils um 13:00 Uhr, am Abend geht es um 19:00 Uhr los.

Für einen Sieg gibt es am Freitag einen Punkt, am Samstag zwei Punkte und am Sonntag drei Punkte.

Steht es nach den zwölf Duellen 12:12 kommt es am Sonntag zu einem „Decider“ im Doppel. Dabei würde ein Satz inklusive möglichem Tie Break ausgetragen werden.

Jeder Akteur absolviert im Verlauf des Bewerbs maximal zwei Einzelspiele. Vier der sechs Tennis-Cracks müssen im Doppel antreten, wobei jede Doppel-Kombination nur einmal gemeinsam antreten darf.

Die Team-Kapitäne bestimmen ihre Spieler für den jeweiligen Spieltag immer einen Tag vorher.

Das sagt Dominic Thiem:

"Der Bewerb hat nur eine seriöse Chance zu bestehen, wenn es jeder ganz ernst nimmt. So eine halbe Exhibition wird nicht funktionieren. Ich bin mit absoluten Legenden in der Mannschaft, das macht es schon zu einer besonderen und coolen Sache."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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