Fahrlässige Tötung: Klage gegen Venus WIlliams

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Venus Williams wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Rund drei Wochen nach dem von ihr verursachten Autounfall, bei dem ein 78-jähriger Mann ums Leben kam, erklärt die Familie des Opfers, vor Gericht zu ziehen. Das bestätigte Anwalt Michael Steinger dem amerikanischen Fernsehsender "ABC".

Laut Polizeibericht bremste Williams am 9. Juni ihren Geländewagen in Palm Beach Gardens auf einer Kreuzung ab, ein von einer 68-jährigen Frau gesteuerter Wagen sei daraufhin in das Auto des Tennis-Stars hineingefahren. Ein 78 Jahre alter Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und starb zwei Wochen nach dem Unfall.

Laut dem Bericht stand die siebenfache Grand-Slam-Siegerin zum Zeitpunkt des Unfalls weder unter Einfluss von Alkohol oder Drogen, noch telefonierte sie mit dem Handy. Die Untersuchungen dauern jedoch noch an.

Venus Williams bricht ihr Schweigen

Die Anwälte der 37-Jährigen sind der Meinung, Williams habe durch den Verkehr abbremsen müssen.

Sie selbst nimmt via Facebook erstmals zu dem dramatischen Vorfall Stellung. "Ich bin am Boden zerstört und untröstlich nach diesem Unfall", so die 49-fache Turniersiegerin. "Mein herzliches Beileid geht an die Familie und Freunde von Jerome Barson. Ich halte sie weiterhin in meinen Gedanken und Gebeten."

Bei dem am Montag (3. Juli) beginnenden Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ist Williams bei ihrer 20. Teilnahme an Nummer zehn gesetzt und trifft zum Auftakt auf die Belgierin Elise Mertens.

Textquelle: © LAOLA1.at

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