Thiem: Drittbester Österreicher aller Zeiten

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Der hart erkämpfte Vier-Satz-Sieg von Dominic Thiem über den Italiener Matteo Berrettini bringt auch ein rot-weiß-rotes Statistik-Schmankerl mit sich.

Der 24-jährige Niederösterreicher ist dank seinem 15. Einzelsieg in Roland Garros (bei vier Niederlagen) der drittbeste Österreicher in der ewigen Bestenwertung.

Thomas Muster führt diese Liste mit 32:13-Siegen vor Jürgen Melzer (16:13) an. Kurios: Ebensoviele Erfolge wie Thiem weist auch ein gewisser Hermann von Artens auf. Der 1904 in Graz geborene Tennis-Pionier gewann 15 seiner 21 Partien.



Schwierige Aufgabe gegen Nishikori

Um von Artens endgültig auf Platz vier zu verdrängen, benötigt Thiem am Sonntag einen Achtelfinal-Sieg über Kei Nishikori.

Gegen den Wien-Starter hat Thiem eine 0:2-Bilanz (zuletzt allerdings 2016) und noch keinen Satz gewonnen.


WAS FEHLT THIEM NOCH ZUM SUPERSTAR?

Ist Dominic Thiem zu fad, um ein echter Superstar auf der ATP-Tour zu werden? Und was fehlt ihm spielerisch noch? LAOLA1 on Air - der Sport-Podcast hat mit Dominic und Wolfgang Thiem gesprochen und geht in einer von Moderator Bernhard Kastler geführten Diskussionsrunde mit Kurier-Tennis-Journalist Harald Ottawa und LAOLA1-Experte Christian Frühwald diesen Fragen nach. Viel Spaß beim Reinhören!


"Ich habe sein Match gegen Simon ein bisschen gesehen. Er ist in allerbester Verfassung. Leider für mich ist er derzeit richtig fit. Dann ist er richtig, richtig gut", ist sich der Bresnik-Schützling der Schwierigkeit seiner kommenden Aufgabe bewusst.

Französisch büffeln

Den freien Samstag könnte Thiem neben der Regeneration möglicherweise auch anderweitig nutzen, um sich bei den französischen Fans noch beliebter zu machen. Dank Freundin Kristina Mladenovic lernt der Weltranglisten-Achte nämlich gerade auch fleißig Französisch.

"Ich lerne gerade wirklich fast jeden Tag und im privaten Kreis traue ich mich schon zu sprechen. Aber so in der Öffentlichkeit noch nicht. Ich könnte es machen, aber traue mich noch nicht drüber", ist sich Thiem ob seiner frisch erlernten Kenntnisse noch etwas unsicher.

Vielleicht verschafft ihm ja ein Sieg über Nishikori die nötige breite Brust, um die Siegerrede in Roland Garros erstmals auf Französisch abhalten zu können.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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