Alexander Zverev ZVE
Martin Landaluce LAN
Endstand
2:1
7:5 , 3:6 , 7:6
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Zverevs Auftakt in Wien: "Wusste nicht, was auf mich zukommt"

Der künftige Weltranglisten-Erste musste gegen Martin Landaluce lange hart arbeiten, um nicht schon in der ersten Runde auszuscheiden.

Zverevs Auftakt in Wien: "Wusste nicht, was auf mich zukommt" Foto: © GEPA

Alexander Zverev zieht mit viel Mühe ins Achtelfinale der Erste Bank Open ein.

Der Deutsche besiegt den eigentlichen Underdog, Martín Landaluce (ATP-67.), in einem Drei-Stunden-Krimi 7:5, 3:6, 7:6 (11).

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Einen solchen Kampf gegen den Spanier hatte der Deutsche nicht erwartet. "Ich habe noch nie gegen ihn gespielt und wusste nicht, was auf mich zukommt."

"Werde ich schon irgendwie hinbekommen"

Da Zverev in den vergangenen Tagen im Training "ganz gut gespielt" habe, kamen im Vorfeld wohl wenig Zweifel auf: "Du denkst dir natürlich: Er ist irgendwie die Nummer 60 der Welt oder was auch immer, das werde ich schon irgendwie hinbekommen."

Doch es kam anders. Landaluce verlangte dem zweifachen Grand-Slam-Sieger alles ab. Er gewann wie sein Gegner 17 Games. Am Ende dürften den Iberer wohl die 41 Unforced Errors (Zverev mit 29) das Spiel gekostet haben.

"Er hat heute definitiv nicht gespielt, wie eine Nummer 60 der Welt", zollt der Deutsche dem 20-Jährigen Respekt: "Er hat ein wahnsinniges Tennismatch gezeigt und ich bin sehr glücklich, gewonnen zu haben."

Nur ein Sieg, dann Nummer eins

Mit dem Sieg über Landaluce ist allerdings nicht der Einzug ins Achtelfinale, wo er auf Griekspoor oder Nakashima trifft, verbunden. Dem 29-Jährigen fehlt nun nur noch ein Sieg, um schon am kommenden Montag erstmals die Nummer eins der Welt zu sein.

Das wusste der Deutsche kurz nach seinem Match beim On-Court-Interview selbst nicht einmal.

"Kein riesiges Thema"

"Ich denke darüber wirklich nicht nach momentan - ich habe es erst dadurch erfahren", erklärt er bei der Pressekonferenz. "Es ist für mich kein riesiges Thema im Kopf, ob ich jetzt diese Woche Nummer eins werde oder die Woche danach."

Diesen Meilenstein in Wien zu schaffen, fände er aber schön. "Nach Deutschland wäre das für mich der perfekte Ort, um Nummer eins der Welt zu werden", sagt er im Interview direkt am Court.

"Die 500er-Events sind für mich persönlich interessanter als die Masters - als Fan von Tennis."

Sascha Zverev

Das Turnier in Wien gefällt ihm nicht nur aufgrund der Stadt, sondern auch wegen des Formats.

"Die 500er-Events sind für mich persönlich interessanter als die Masters - als Fan von Tennis", sagt Zverev auf Nachfrage von LAOLA1.

Sechs Top-Ten-Spieler treten in der Wiener Stadthalle an. "Wir hatten schon in der ersten Runde Alcaraz gegen Khachanov und Paul gegen Rublev - sowas siehst du beim Masters-Turnier in der zweiten Woche", so der French-Open-Sieger.

Die 500er-Turniere sind für ihn das, was die 1000er früher waren: "Als Tennis-Fan finde ich das unglaublich spannend."

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Foto: ©GEPA

Den Tennis-Fans in Wien wird bei den Erste Bank Open neben dem Spektakel am Court auch drumherum viel angeboten. Während des Seitenwechsels und der kurzen Pausen der Matches läuft mitunter laute Musik, die Carlos Alcaraz für "zu laut" befand.

"Einmal hat die Musik angefangen zu spielen und es 1:1 stand. Das war ein bisschen komisch, aber ich finde die Atmosphäre hier generell sehr, sehr schön", äußert sich Zverev.

Kritik an den Bällen

Etwas mehr machten ihm die "unfassbar langsamen" Bälle zu schaffen. Schon während des Matches beschwerte sich der Deutsche darüber. "Ich glaube, ich hatte noch nie so wenig Asse (8, Anm.) nach einem Drei-Satz-Match wie heute. Damit hatte ich zu kämpfen."

Zum Sieg hat es dennoch gereicht, auch wenn es ähnlich knapp war wie der Ballon-d'Or-Sieg von Harry Kane am Montagabend.

Zverev über den Ballon d'Or:

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