"Die 500er-Events sind für mich persönlich interessanter als die Masters - als Fan von Tennis."
Das Turnier in Wien gefällt ihm nicht nur aufgrund der Stadt, sondern auch wegen des Formats.
"Die 500er-Events sind für mich persönlich interessanter als die Masters - als Fan von Tennis", sagt Zverev auf Nachfrage von LAOLA1.
Sechs Top-Ten-Spieler treten in der Wiener Stadthalle an. "Wir hatten schon in der ersten Runde Alcaraz gegen Khachanov und Paul gegen Rublev - sowas siehst du beim Masters-Turnier in der zweiten Woche", so der French-Open-Sieger.
Die 500er-Turniere sind für ihn das, was die 1000er früher waren: "Als Tennis-Fan finde ich das unglaublich spannend."
Den Tennis-Fans in Wien wird bei den Erste Bank Open neben dem Spektakel am Court auch drumherum viel angeboten. Während des Seitenwechsels und der kurzen Pausen der Matches läuft mitunter laute Musik, die Carlos Alcaraz für "zu laut" befand.
"Einmal hat die Musik angefangen zu spielen und es 1:1 stand. Das war ein bisschen komisch, aber ich finde die Atmosphäre hier generell sehr, sehr schön", äußert sich Zverev.
Kritik an den Bällen
Etwas mehr machten ihm die "unfassbar langsamen" Bälle zu schaffen. Schon während des Matches beschwerte sich der Deutsche darüber. "Ich glaube, ich hatte noch nie so wenig Asse (8, Anm.) nach einem Drei-Satz-Match wie heute. Damit hatte ich zu kämpfen."
Zum Sieg hat es dennoch gereicht, auch wenn es ähnlich knapp war wie der Ballon-d'Or-Sieg von Harry Kane am Montagabend.