Vier Matchbälle abgewehrt! Zverev zittert sich in Wien weiter
Der 20-jährige Martin Landaluce verlangt dem Deutschen alles ab, doch der zweifache Grand-Slam-Sieger geht als Sieger vom Court.
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Alexander Zverev verhindert das Erstrunden-Aus bei den Erste Bank Open in Wien mit einem Kraftakt.
Der zweifache Grand-Slam-Sieger biegt den 20-jährigen Spanier Martin Landaluce (ATP-67.) nach über drei Stunden Spielzeit und vier abgewehrten Matchbällen mit 7:5, 3:6, 7:6 (11).
Damit wahrt der Deutsche die Chance, sich in Wien zur Nummer 1 der Tennis-Welt zu krönen. Dafür müsste er in der Wiener Stadthalle ins Viertelfinale einziehen. Auf dem Weg dorthin stellt sich ihm entweder Tallon Griekspoor (NED) oder Brandon Nakashima (USA) in den Weg.
Ein Break entscheidet im ersten Satz
Das Spiel geht für den Deutschen perfekt los. Gleich im dritten Game holt Zverev das erste Break. Doch der 20-jährige Landaluce bleibt dran und kann mit seiner ersten Break-Chance ausgleichen.
Als dann bereits alles auf ein Tie-Break hinausläuft, dreht Zverev nochmal auf und holt sich das entscheidende Break zum Satzgewinn.
Landaluce im zweiten Satz furios
Im zweiten Satz startet Landaluce furios. Der junge Spanier geht gleich mit 3:0 in Führung, Zverev kann sich davon nicht mehr erholen und verliert den zweiten Satz ohne einer einzigen Breakchance.
Der dritte Durchgang entwickelt sich zu einem Krimi. Bei 2:2 wehrt Zverev einen Breakball Landaluces ab, im nächsten Game lässt der French-Open- und US-Open-Sieger drei Breakmöglichkeiten ungenutzt.
Bei 6:5 aus Sicht des Deutschen und Aufschlag Landaluce bieten ihm sich zwei Chancen auf den Sieg, doch der Spanier wehrt beide Matchbälle erfolgreich ab.
Thriller im Tiebreak
Im Tiebreak spitzt sich der Thriller endgültig zu.
Landaluce stürmt auf 5:2 davon, doch mit drei Punktgewinnen in Folge stellt Zverev auf 5:5. Die baldige Nummer 1 der Welt wehrt bei 5:6 einen Matchball erfolgreich ab, bei 7:6 kann er das Spiel selbst nicht zumachen.
Bei 8:8 gelingt Landaluce mit einem Smash beim Zurücklaufen ein Mini-Break, doch bei eigenem Service vergibt er einen weiteren Matchball. Bei 11:11 setzt Landaluce den Ball nach einem Netzangriff ins Out, kurz darauf serviert Zverev doch zum Matchgewinn aus.