Thiem setzt in Wien auf gute Vorbereitung

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Nach der enttäuschenden Asien-Tournee mit drei Auftaktniederlagen in Folge richtet Dominic Thiem den Blick nach vorne.

Bei den am Montag beginnenden Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle will der 24-jährige Niederösterreicher endlich wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.

"Der Vorteil an der misslungenen Vorstellung in Asien ist, dass ich mich gut auf Wien vorbereiten kann", versucht der Lichtenwörther das Positive aus dem aktuellen Tief zu ziehen.

"Ich konnte seit der Rückkehr nach Österreich vor einer Woche jeden Tag in der Halle trainieren", so Thiem, der sich trotz der langen Saison immer noch gut fühlt und in der Südstadt vor allem mit Ernests Gulbis trainierte. "Ich fühle mich besser als in den letzten Jahren. Ich bin sehr frisch und will in Wien gut spielen."

Asien? "Einfach schwach!"

Grundsätzlich wolle sich Thiem auch gar nicht zu sehr mit den verunglückten Auftritten in Fernost beschäftigen. "Das war einfach schwach - mehr muss man dazu gar nicht sagen", stellt sich der Schützling von Coach Günter Bresnik ein klar negatives Zeugnis aus. Auf nähere Gründe wollte er allerdings nicht eingehen.



Zudem sei das Selbstvertrauen aufgrund der aktuellen Negativ-Serie naturgemäß etwas angeschlagen.

Positiv in diesem Zusammenhang nennt Bresnik im Gespräch mit LAOLA1 die Tatsache, dass es sich dabei meist um sehr knappe Niederlagen handelte. "Das ist mir lieber, als wenn er glatt verliert und sein Tennis nicht passt. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass die Form extrem im Keller wäre."


Von Zverev bis Tomic - das beeindruckende Starterfeld der Erste Bank Open 2017 in der Diashow:

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Alexander Zverev (GER)

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Dominic Thiem (AUT)

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Pablo Carreno Busta (ESP)

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Milos Raonic (CAN)

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Kevin Anderson (RSA)

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Sam Querrey (USA)

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John Isner (USA)

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Jo-Wilfried Tsonga (FRA)

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Tomas Berdych (CZE)

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Lucas Pouille (FRA)

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Albert Ramos-Vinolas (ESP)

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David Ferrer (ESP)

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Diego Schwartzman (ARG)

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Fabio Fognini (ITA)

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Richard Gasquet (FRA)

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Karen Khachanov (RUS)

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Pablo Cuevas (URU)

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Feliciano Lopez (ESP)

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Gael Monfils (FRA)

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Gilles Simon (FRA)

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Viktor Troicki (SRB)

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Ivo Karlovic (CRO)

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Bernard Tomic (AUS)

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Thiem legt auch darauf wert, dass er trotz des kleinen Tiefs bislang eine mehr als starke Saison absolviert hat.

Am Montag rückte er in der Herren-Weltrangliste mit Platz sechs auf ein neues Karriere-Hoch nach vorne. Die Chancen stehen gut, dass er noch in diesem Jahr den derzeit verletzten Andy Murray überholt und auf Rang fünf vorrückt.

Thiem will "nicht schwarzmalen"

"Ich habe in diesem Jahr mehr Punkte gemacht als im vergangenen Jahr. Vor allem die Sandplatz-Saison war richtig stark. Deshalb sollte man jetzt nicht die ganze Saison schwarzmalen", so Thiem.

Wobei sein Coach die zuletzt geäußerte Kritik durchaus für angebracht empfand. "Wenn ich Nummer 7 der Welt bin und dreimal gleich verliere, was stelle ich mir vor? Lobeshymnen? Die Kritik ist berechtigt und sie war auch nie unter der Gürtellinie."

Humorvoll antwortet Bresnik auf die Frage, ob es etwas gebracht hätte, wenn der Chef-Coach persönlich nach Asien mitgereist wäre.

"Nein, ich glaube nicht", meint Bresnik. "Für eine Beziehung zwischen Trainer und Schützling ist es nicht gut, wenn sie zuviel gemeinsame Zeit verbringen. Außerdem bin ich nicht der Typ, mit dem man gerne 24 Stunden am Tag zusammen ist."

Thiem spielt heuer noch drei Turniere

Drei Turniere stehen bei Thiem heuer noch auf dem Programm. Nach Wien bestreitet er das ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy. Danach steht mit dem ATP World Tour Finale in London, wo die besten acht Profis des Tennis-Jahres aufeinandertreffen, noch ein echtes Highlight auf dem Programm.

"Es sind noch einige Chancen da, die Saison richtig gut zu beenden. Ich will jetzt einfach wieder gut Tennis spielen."

Hoffentlich schon in Wien, wo er am Dienstag sein Erstrunden-Spiel bestreiten wird.

Textquelle: © LAOLA1.at

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