Cameron Norrie NOR
Daniil Medwedew MED
Endstand
1:2
6:4 , 3:6 , 6:7
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Medvedev in Wien unzufrieden: "Wie auf einem Sandplatz"

Die Nummer fünf der Welt stört sich am Belag in der Wiener Stadthalle.

Medvedev in Wien unzufrieden: "Wie auf einem Sandplatz" Foto: © GEPA

Daniil Medvedev erreichte am Mittwoch in der Stadthalle beim fünften Antreten zum fünften Mal das Viertelfinale der Erste Bank Open.

Gegen Cameron Norrie (ATP-41.) hatte der Russe aber Mühe und musste beim 4:6, 6:3, 7:6(1) gar einen Matchball abwehren. Nach 2:31 Stunden hatte die Nummer fünf der Welt den Sieg dann in der Tasche.

Medvedev regt langsamer Belag auf

"Ich bin nicht glücklich, wie ich mich im dritten Satz verhalten habe, aber ich bin mit den Umständen nicht zurechtgekommen. Es ist ein bisschen wie auf einem Sandplatz, du musst den Ballwechsel entwickeln und das mag ich nicht so", sagte der Russe nach dem Viertelfinaleinzug auf "ServusTV".

Medvedev schlug mehrmals mit seiner Faust auf den Platz, zog sich dabei aber keine Verletzung zu. Zuletzt hatte er ja mit einer Disqualifikation für negative Nachrichten gesorgt.

Der Russe empfindet den Belag in Wien als besonders langsam. Das war aber nicht immer so, doch seit er vom superschnellen Belag aus Almaty in den 15. Wiener Bezirk kommt, geht es ihm nicht schnell genug. In Kasachstan hat er am vergangenen Sonntag erstmals in seiner Karriere einen Titel erfolgreich verteidigt.

Halbfinal-Kracher möglich

In Wien machte Norrie dem Russen das Leben aber schwer. Der 31-jährige Weltranglisten-41. führte gegen die ATP-Nummer fünf im Entscheidungssatz schon 3:0, dann nach einem Break 5:3 und hatte da sogar einen Matchball.

Doch Medvedev gelang das Rebreak und er war dann im Tiebreak klar stärker. Im nächsten Match gegen den Franzosen Adrian Mannarino (ATP-73.) ist er klarer Favorit. Wird er der Rolle gerecht, könnte es zum Halbfinal-Kracher mit Carlos Alcaraz kommen.

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