Thiem zieht in Wien ins Achtelfinale ein

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Dominic Thiem zieht am Dienstag Abend dank einer souveränen Vorstellung als zweiter Österreicher nach Dennis Novak ins Achtelfinale der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ein.

Der an zwei gesetzte Niederösterreicher schlägt den vier Jahre jüngeren Russen Andrey Rublev, der es heuer sensationell ins Viertelfinale der US Open schaffte, vor 7.800 Zuschauern verdient nach 81 Minuten in zwei Sätzen 6:4, 6:3.

Thiem bekommt es nun am Donnerstag mit dem Franzosen Richard Gasquet zu tun.



Für Thiem ist es der erste Erfolg auf der ATP-Tour seit dem 2. September in der dritten Runde der US Open. Zuletzt setzte es bei der Asien-Tournee drei Auftaktniederlagen in Folge.

Turbulenter Start

Österreichs Nummer eins gelingt mit einer schnellen 2:0-Führung zwar ein Traumstart, der Russe kontert jedoch mit zwei Breaks und drei Game-Gewinnen in Folge. Thiem gleicht mit Rebreak auf 3:3 aus.

Die Entscheidung fällt bei 5:4, als Rublev gegen den Satz serviert und zu Null erneut seinen Aufschlag abgibt.

Im zweiten Durchgang stellt Thiem mit einem frühen Break zum 3:1 früh die Weichen auf Sieg. Bei 3:5 kann Rublev den ersten Matchball zwar noch abwehren, danach macht der Lichtenwörther bei eigenem Aufschlag den Sack zu.

Thiem: "Keine ideale Leistung"

"Es war keine ideale Leistung, es waren einige Patzer dabei. Man hat gemerkt, dass mein Selbstvertrauen nicht so hoch war. Umso mehr bin ich froh, dass ich diese Partie gewonnen habe", analysiert Thiem.

"Rublev spielt sehr aggressiv, ich habe mich aber gut darauf eingestellt und viele Bälle zurückgebracht. Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und nach langer Zeit endlich wieder ein Sieg."

Der Niederösterreicher richtet den Blick aber schon wieder auf die kommende Aufgabe im Achtelfinale am Donnerstag: "Gasquet ist ein anderer Spieler-Typ, der sicher nicht mehr so viele Eigenfehler machen wird wie heute Rublev. Im Normalfall kann ich mich aber auch in einer zweiten Runde steigern."

Textquelle: © LAOLA1.at

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