Erste Bank Open: Kohlschreiber schaltet Isner aus

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Philipp Kohlschreiber schlägt den fünftgereihten John Isner 7:6(6),6:4, nachdem er im Tiebreak drei Satzbälle und Break-Rückstande aufgeholen musste.

Damit sorgt der Wahl-Kitzbüheler am Montagabend für das erste Ausscheiden eines Gesetzten beim Wiener Erste Bank Open.

Im Achtelfinale bekommt es "Kohli" nun mit dem Qualifikanten Pierre-Hugues Herbert zu tun. Der Franzose setzte sich in der ersten Runde gegen den Australier Bernard Tomic 7:6(4),7:5 durch.

Kohlschreiber hebt seine Kämpfer-Qualitäten hervor: "Als ich mit dem Rücken zur Wand war, habe ich besser gespielt. Es war die gute Arbeit das Dranbleiben, aber auch die Hilfe, die er (Isner, Anm.) mir gegeben hat."

Mit Hipfl läuft es gut

Der seit vergangener Woche 34-Jährige betont zudem die gute Zusammenarbeit mit seinem österreichischen Coach Markus Hipfl: "Er war ein ähnlicher Spielertyp, meine Größe, Kämpfer. Da sehe ich viele Parallelen. Er versteht mich sehr gut."

Isner zertrümmert im zweiten Satz nach kassiertem Rebreak sein Racket und hat nun kaum noch realistische Chancen auf einen Platz beim World-Tour-Finale. Außerdem dürfte der 2,08-m-Topaufschläger das Jahr nun nicht als der beste US-Amerikaner abschließen. Sam Querrey liegt im "Race" 620 Punkte vor seinem Landsmann und hat in Wien noch alle Chancen. Zum Auftakt geht es für ihn gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas.


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