Österreicher-Duell in 1. Stadthallen-Runde

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Bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle kommt es gleich in der 1. Runde zu einem Österreicher-Duell.

Der als Nummer drei gesetzte Dominic Thiem trifft zum Auftakt auf Wildcard-Spieler Gerald Melzer, das ergab die Auslosung am Samstag. Das Match ist für Dienstag geplant.

Ex-Wien-Sieger Jürgen Melzer bekommt es mit Roberto Bautista Agut (ESP-4) zu tun.

Der topgesetzte Andy Murray (GBR) trifft auf Martin Klizan (SVK), Titelverteidiger David Ferrer (ESP-5) auf Kyle Edmund (GBR).

Ein Österreicher fix in Runde zwei

"Es ist für beide nicht das schlechteste Los, es hätten beide schwierigere Gegner bekommen können", sagt Turnierboss Herwig Straka, der das Österreicher-Duell gezogen hatte. "Das Glas ist halb voll und halb leer. Du hast leider einen verloren, aber auch einen fix in der zweiten Runde", ergänzte Straka.

Gerald Melzer hat übrigens gegen Thiem eine positive 2:1-Bilanz auf der Tour, zuletzt hatte er 2015 im Viertelfinale von München 7:6,3:6,6:3 gewonnen. Der Druck liegt freilich auf dem Weltranglisten-Zehnten Thiem. "Klarerweise ist es für Dominic das schwierigere Match, weil er gewinnen muss und Gerald keinen Druck hat", sagte auch Straka.

Der dritte Österreicher fix im Hauptfeld ist Jürgen Melzer. Österreichs Altstar trifft auf den als Nummer vier gesetzten Shanghai-Finalisten Roberto Bautista Agut. Im direkten Duell der beiden steht es 1:1. Jürgen setzte sich in der ersten Australian-Open-Runde 2013 in fünf Sätzen durch, verlor aber ein Jahr später im Halbfinale von Hertogenbosch mit 6:7 im dritten Satz.

Schweres Los für Wien-Titelverteidiger

Der topgesetzte Andy Murray (GBR), der bereits in Wien eingetroffen ist und sich am Sonntag der Öffentlichkeit präsentieren wird, trifft auf Martin Klizan (SVK). Der Weltranglisten-Zweite hat bisher noch nie gegen den Slowaken gespielt. Der dritte Top-Ten-Spieler in Wien, der Tscheche Tomas Berdych, misst sich zum Auftakt mit einem Qualifikanten.

Titelverteidiger David Ferrer (ESP-5) hat im aufstrebenden Briten Kyle Edmund auch nicht gerade ein leichtes Los. Vorjahresfinalist Steve Johnson (USA) hat das von vielen als Horrorlos empfundene Aufschlag-Ass Ivo Karlovic (CRO-8) zum Gegner.

"Ich bin mit wirklich guten Erinnerungen zurückgekommen. Ich mag die Stadt und ich bin sehr gerne wieder hier", sagte Ferrer, der ja 2014 auch schon im Endspiel erst am Champion Murray gescheitert war.

Sollten Ferrer und Thiem je zweimal gewinnen, dann käme es zum Viertelfinal-Schlager dieses Duos. Geht es rein nach der Setzung und erreicht Thiem erstmals in Wien das Halbfinale, könnte es zum Hit gegen Murray, den aktuell besten Spieler auf der Tour, kommen. Ex-Sieger Jo-Wilfried Tsonga (FRA-6) eröffnet übrigens wie Berdych auch gegen einen Qualifikanten.

Das sind die 25 Spieler, die sicher bei den Erste Bank Open (22. bis 30. Oktober) in der Wiener Stadthalle starten:

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Joao Sousa (POR/ATP-34): Der Portugiese ist als Nummer 34 der letzte Spieler, der über die Weltrangliste den Sprung ins Hauptfeld geschafft hat.

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Viktor Troicki (SRB/ATP-33): Der Serbe wird auch in Wien zeigen, warum er als "Bad Boy" gilt. Aber auch, warum er nach wie vor ein sehr gefährlicher Spieler ist.

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Albert Ramos-Vinolas (ESP/ATP-32): Bei den French Open im Viertelfinale, in Bastad den ersten ATP-Titel gewonnen - der Spanier hat ein gutes Jahr hinter sich.

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Martin Klizan (SVK/ATP-31): Der Slowake wird wohl einige Schlachtenbummler aus dem Osten in die Stadthalle ziehen. Klar, dass die Veranstalter über seine Teilnahme erfreut sind.

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Philipp Kohlschreiber (GER/ATP-30): Der deutsche Routinier ist als Nummer 30 der Welt "nur" die Nummer 16 in Wien. Mehr als 50 Prozent der Top 30 des ATP-Rankings sind also in Wien zu bewundern.

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Sam Querrey (USA/ATP-29): Der 28-Jährige setzte in Wimbledon ein Ausrufezeichen, als er in der dritten Runde Novak Djokovic besiegen konnte.

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Gilles Simon (FRA/ATP-28): In diesem Jahr läuft es nicht ganz so rund, vielleicht kann der Franzose die Saison in Wien versöhnlich beenden.

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Feliciano Lopez (ESP/ATP-26): Lange Zeit in den Top 15 zu finden, ist der Spanier aktuell die Nummer 26 der Welt.

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John Isner (USA/ATP-25): Den Aufschlag-Kanonier wünscht sich wohl niemand als Erstrundengegner.

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Steve Johnson (USA/ATP-23): Der US-Amerikaner spielt eine starke Saison und will in Wien die Top-Favoriten ärgern.

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Bernard Tomic (AUS/ATP-21): Der Exzentriker war im Ranking sogar schon einmal noch weiter vorne, ihm ist aber in jedem Turnier alles zuzutrauen.

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Ivo Karlovic (CRO/ATP-20): Der Aufschlag-Riese ist der neunte Spieler, der aktuell in den Top 20 der Weltrangliste zu finden ist. Fast die Hälfte der Top 20 wird also in Wien an den Start gehen!

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Pablo Cuevas (URU/ATP-19): Der Routinier erreichte in diesem Jahr vier Endspiele und konnte zwei davon für sich entscheiden.

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Lucas Pouille (FRA/ATP-18): Turnierdirektor Herwig Straka verpflichtete den Franzosen bereits im Frühjahr, als dieser noch um Position 60 klassiert war. Aktuell liegt er schon an der 18. Stelle.

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Roberto Bautista Agut (ESP/ATP-16): Der Spanier gilt als gefährlicher Mitfavorit, der zuletzt gute Form zeigte.

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David Ferrer (ESP/ATP-13): Der Vorjahressieger will seinen Titel erfolgreich verteidigen.

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Jo-Wilfried Tsonga (FRA/ATP-12): 2011 entschied er die Erste Bank Open für sich, auch diesmal ist er wieder mit von der Partie.

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Dominic Thiem (AUT/ATP-10): Der Lokalmatador ist als Zugpferd mit dabei und will weit kommen: "Ich freue mich schon sehr auf das Turnier!"

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Tomas Berdych (CZE/ATP-9): Der Tscheche war noch nie in der Stadthalle und schlägt erstmals in Wien auf. Nach einer Blinddarm-Entzündung will er sich noch das Ticket für die ATP-Finals sichern.

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Andy Murray (GBR/ATP-2): Da Novak Djokovic in der Wien-Woche kein Turnier bestreiten will, ist der zweifache Olympiasieger vom Ranking her der beste verfügbare Spieler. 2014 konnte er in der Stadthalle triumphieren.

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Fabio Fognini (ITA/ATP-43): Vier Spieler haben es als "Top 30 Commitment Player" ins Hauptfeld geschafft. Das sind Spieler, die zum Ende der vergangenen Saison unter den Top 30 der Welt standen und deshalb in diesem Jahr an ATP-500-Turnier teilnehmen dürfen.

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Kevin Anderson (RSA/ATP-46): Der Südafrikaner gilt nach wie vor als gefährlicher Gegner, speziell zu Turnierbeginn.

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Guillermo Garcia-Lopez (ESP/ATP-56): Der 33-Jährige war schon einmal die Numer 23 des Rankings, aktuell schlägt er sich um Position 50 herum.

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Andreas Seppi (ITA/ATP-92): Der Italiener ist bekannt dafür, gerne einmal einen Top-Favoriten aus dem Turnier zu werfen. Frag nach bei Roger Federer (Australian Open 2015)...

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Jürgen Melzer (AUT/ATP-511): Ja, auch Jürgen Melzer wird am Start sein. Dank einer Wildcard, die er sich als zweifacher Turniersieger mehr als verdient hat, ist er dabei. Die restlichen Freikarten sind noch nicht vergeben.

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