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Alcaraz in Wien statt Basel: "Da können wir nicht mithalten"

Der Schweizer Turnierdirektor Roger Brennwald nimmt die Entscheidung des Spaniers sportlich. Auch wenn es ein "Gentleman's Agreement" gegeben haben soll.

Alcaraz in Wien statt Basel: "Da können wir nicht mithalten" Foto: © GEPA

Carlos Alcaraz beehrt die Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle zum zweiten Mal nach 2021.

Der siebenfache Grand-Slam-Sieger hat eine Wildcard angenommen, nachdem das "Six Kings Slam" aufgrund von Sicherheitsbedenken in den Dezember verschoben wurde. Das Exhibition-Turnier in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad hätte von 21. bis 24. Oktober stattfinden sollen.

"Es ist alles sehr rasch gegangen und Carlos hat ohne großes Zögern für Wien zugesagt. Das ist eine große Auszeichnung für unser Turnier", sagt Wiens Turnierdirektor Herwig Straka.

Basel schaut trotz "Gentleman's Agreement" durch die Finger

Damit schauen die gleichzeitig stattfindenden Swiss Indoors Basel durch die Finger.

Beim ATP-500-Turnier in der Schweiz ist der Superstar zuletzt 2022 angetreten, seither soll ein "Gentleman's Agreement" geherrscht haben, verriet Basels Turnierdirektor Roger Brennwald bereits im Vorjahr dem "Blick".

Dieses besagte, dass er wieder in Basel spielen würde, sollte er im entsprechenden Slot im Oktober bei einem Turnier antreten wollen. Daran hat sich Alcaraz offensichtlich nicht gehalten.

Brennwald nimmt dies gegenüber dem "Blick" sportlich: "Wenn Jannik Sinner in Wien absagt, dann gehe ich davon aus, dass ein größerer finanzieller Posten wieder zur Verfügung steht. Da können wir nicht mithalten."

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