Im Head-to-Head mit Alcaraz liegt de Minaur 0:6 zurück, erst zwei Sätze holte er gegen den 23-Jährigen. Zuletzt gab es heuer im Viertelfinale der Australian Open einen Dreisatzsieg von Alcaraz. Der revanchierte sich im zehnten Aufeinandertreffen mit Medvedev für die Niederlage heuer in Indian Wells und besiegte den 30-Jährigen zum siebenten Mal.
"Es ist etwas Besonderes. Dafür arbeite ich jeden Tag, um diese Momente zu erleben", kommentierte Alcaraz seinen Sieg. "Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich, dass ich das geschafft habe. Lasst es uns gut zu Ende bringen."
Alcaraz um seinen heuer vierten Titel
Sollte er das erneut mit einem 6:4, 7:6 schaffen, hätte er wieder sein Parade-Ergebnis für Wien. Denn so hatte er auch in Runde eins den Russen Karen Khachanov und im Viertelfinale US-Ass Tommy Paul besiegt.
Und de Minaur ist ihm sicher lieber als Finalgegner als Zverev. Dennoch ist er im Streben nach seinem heuer vierten Titel auf der Hut. "Es ist sehr kompliziert, gegen de Minaur zu spielen. Er kämpft um jeden Ball."
Medvedev jedenfalls hatte gegen Alcaraz seine Chancen, machte in jedem Satz einen Break-Rückstand wett. Doch bei 4:5 bzw. im Tiebreak hatte er den kürzeren Atem.
Auch in seinen drei vorigen Matches im Turnierverlauf hatte der Wien-Sieger von 2022 im zweiten Satz ein Tiebreak zu spielen, nur das gegen Alcaraz ging verloren. Seine Herbstbilanz mit fünf Halbfinali in Serie ist aber noch immer eine sehr gute.