Djokovic führt Serbien gegen Spanien an

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Superstar Novak Djokovic will Serbien an diesem Wochenende ins Halbfinale der Davis-Cup-Weltgruppe führen. Die Serben empfangen in der Nikolic-Arena in Belgrad auf Hartplatz Spanien, das ohne Rafael Nadal auskommen muss.

Pablo Carreno Busta (ATP 19) ist die Nummer eins der Gäste. Albert Ramos-Vinolas (ATP 24) wird zweiter Einzelspieler sein. Neben Djokovic ist Viktor Troicki (ATP 39) im serbischen Team.

Djokovic fehlte zuletzt beim ATP-1000-Turnier in Miami wegen einer Ellbogen-Verletzung.


Murray fehlt erneut

Bei den Briten wird Weltranglisten-Leader Andy Murray, der ebenfalls über eine Ellbogen-Blessur klagt, erneut fehlen. Der britische Kapitän Leon Smith muss in Frankreich auf das gleiche Team zurückgreifen, das in Runde eins einen knappen 3:2-Sieg über Kanada in Ottawa gefeiert hat.

Dan Evans und Kyle Edmund führen das Team in Rouen an, Murrays Bruder Jamie und Dominic Inglot komplettieren die Gäste.

Die "Grande Nation" wird von den voraussichtlichen Einzelspielern Lucas Pouille und Gilles Simon in der Indoor-Sandhalle angeführt. Jo-Wilfried Tsonga, der vor kurzem Vater wurde, und der verletzte Gael Monfils stehen den Hausherren nicht zur Verfügung.

Kyrgios soll Australien anführen

In Brisbane darf sich Kapitän Lleyton Hewitt im Heimspiel gegen die USA wieder auf den zuletzt so starken Nick Kyrgios als Leader seines Teams freuen.

"Der Davis Cup ist jetzt mein Fokus. Ich denke gar nicht weiter", hatte der Weltranglisten-16. Kyrgios nach der knappen Miami-Halbfinalniederlage gegen Roger Federer (6:7 im dritten Satz) gemeint.

"Die USA haben ein großartiges Team", sagte das hochtalentierte Enfant terrible im Tennis-Zirkus.

In der Pat-Rafter-Arena werden es die Australier gegen Jack Sock (ATP-17.), John Isner (23) und Co. in der Tat schwer haben. Das vierte Viertelfinale bestreiten Gastgeber Belgien, bei dem David Goffin ins Team zurückkehrt, und Italien. Die Belgier hatten in Runde eins ohne Goffin Deutschland in Frankfurt eliminiert und sind mit Goffin in Charleroi Favoriten gegen Paolo Lorenzi und Co.

Die Halbfinali gehen vom 15. bis 17. September in Szene. Der Sieger aus Belgien-Italien trifft auf Australien oder die USA, der Gewinner aus Frankreich-Großbritannien auf Serbien oder Spanien

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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