Thiem: "Habe ein sehr gutes Turnier gespielt"

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Keinesfalls frustriert bilanzierte Dominic Thiem nach dem Viertelfinal-Aus gegen Stan Wawrinka sein Abschneiden beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells.

"Ich habe drei sehr gute Siege gehabt diese Woche und gegen Stan 6:7 im Dritten verloren, das ist alles andere als eine Schande", erklärt der 23-jährige Niederösterreicher, der nächste Woche in Miami erneut bei einem ATP-1000-Event sein Glück versuchen wird.

"Ich spiele wieder recht gut seit Rio, von dem her bin ich zuversichtlich für Miami."

Vorfreude auf Sandplatz-Saison

Der Klassiker in Key Biscayne wird das letzte Hartplatz-Turnier vor dem Beginn der Sandplatz-Saison sein. "Miami ist jetzt nicht mein großes Hauptziel, aber dass ich noch einige gute Trainingseinheiten habe und dann auf Sand richtig gut spiele", freut sich Thiem schon auf seinen Lieblingsbelag.

"Aber jetzt werde ich schauen, dass ich in Miami noch einmal eine gute Woche hinlege."

Die besten Bilder von Dominic Thiem in der Tennis-Saison 2017:

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Dominic Thiem beginnt die Saison 2017 im australischen Brisbane.

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Nach seinem Auftaktsieg über Sam Groth, scheitert der Lichtenwörther in drei Sätzen am Bulgaren Grigor Dimitrov.

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In Sydney läuft es ähnlich: Nach Freilos und Auftaktsieg über Gastao Elias ist gegen den überraschend stark spielenden Briten Daniel Evans im Viertelfinale Endstation.

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Dann stand auch schon das erste Saison-Highlight auf dem Programm: In Melbourne startete Thiem mit einem Vier-Satz-Erfolg über Struff ins erste Grand-Slam-Turnier des Jahres.

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Auch gegen den jungen Australier Jordan Thompson benötigte der Niederösterreicher vier Sätze.

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Und auch gegen den Franzosen Benoit Paire musste Thiem einen Satzverlust einstecken.

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Trotz teilweise schwankender Leistungen schafft es Thiem dadurch relativ souverän ins Achtelfinale.

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Dort kommt es zum Treffen mit seinem guten Freund David Goffin. Erneut wurde der Belgier seinem Ruf als "Thiem-Angstgegner" gerecht.

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In vier Sätzen hat der Belgier das bessere Ende für sich.

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Der Start in die Hallen-Saison läuft nicht nach Wunsch: Auftaktniederlage in Sofia gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili.

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In Rotterdam lief es dank Siegen über Alexander Zverev und Gilles Simon schon besser. Im Viertelfinale verlor Thiem gegen Pierre-Hugues Herbert.

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So richtig rund läuft es dann allerdings bei seiner Rückkehr auf seinen Lieblingsbelag Sand beim ATP-500-Turnier in  Rio de Janeiro.

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Dank Siegen über Janko Tipsarevic, Dusan Lajovic, Diego Schwartzman und Albert Ramos-Vinolas stürmte Thiem souverän ins Endspiel.

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Dort überließ er auch seinem Finalgegner Pablo Carreno-Busta keinen Satzgewinn. 

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In beeindruckender Manier sichert sich Thiem nach Acapulco 2016 den zweiten 500er Titel seiner Karriere.

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Ein prominenter Gratulant überreicht den Siegerpokal: Der dreifache French-Open-Sieger Gustavo Kuerten!

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Da schmerzt es auch nicht, dass es danach in Acapulco nicht mit der Titelverteidigung klappt: Viertelfinal-Aus gegen den späteren Sieger Sam Querrey.

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Über Süd- und Mittelamerika geht es für Thiem schließlich nach Nordamerika: Im kalifornischen Indian Wells steigt das - so sagt man - fünfte Grand-Slam-Turnier des Jahres.

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Bei dem dortigen ATP-1000-Event fühlt sich der Österreicher von Beginn an pudelwohl.

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Nach seinem Freilos in Runde eins fertigt Thiem den Franzosen Jeremy Chardy mit 7:6 (2), 6:2 ab.

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Auch der Deutsche Mischa Zverev ist den druckvollen Schlägen des ÖTV-Stars nicht gewachsen.

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Da bleibt dann auch mal Zeit für ein kleines Trainingsmatch mit Superstar Rafael Nadal.

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Während Nadal an Federer scheitert, stürmt Thiem mit einem glatten 6:2, 6:4-Erfolg über Gael Monfils ins Viertelfinale.

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Damit schafft es Thiem zum bereits vierten Mal in seiner Karriere bei einem ATP-1000-Turnier unter die letzten Acht.

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Dort wartet mit dem Schweizer Stan Wawrinka die Nummer drei der Tennis-Welt.

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Die beiden liefern sich ein hochklassiges Duell. Am Ende hat der Schweizer ganz knapp im Tiebreak des dritten Satzes die Nase vorne.

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Weniger gut läuft es danach in Miami: Schon in seinem Auftaktspiel muss sich Thiem dort dem jungen Kroaten Borna Coric nach einer durchwachsenen Leistung geschlagen geben.

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Mit der Rückkehr auf seinen Lieblingsbelag Sand läuft es für Thiem dann wieder besser.

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Beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo scheitert er erst im Viertelfinale an Angstgegner David Goffin.

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In Barcelona (ATP 500) schafft er nach einem Sieg über Andy Murray - seinem ersten über eine amtierende Nummer eins - den Sprung ins Endspiel.

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Erst dort ist dann gegen den unumstrittenen Sandplatz-König Rafael Nadal Endstation.

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Auch beim 1000er in Madrid stürmt Österreichs Aushängeschild ins Endspiel.

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Gegner ist erneut Rafael Nadal. Thiem bringt den Spanier ins Wanken, verliert in einem hochklassigen Match aber in zwei Sätzen.

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Weiter geht es beim 1000er Turnier in Rom, wo Thiem wieder für Schlagzeilen sorgt.

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Im Viertelfinale besiegt er Rafael Nadal und ist damit der erste Spieler, der den Spanier nach 17 Siegen in dieser Saison auf Sand bezwingen kann.

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Im Halbfinale ist der Tank gegen Novak Djokovic leer - die Woche kann dennoch als weiterer, großer Erfolg betrachtet werden.

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Bei den French Open zeigt sich Thiem hingegen wieder in absoluter Bestform. Ohne Satzverlust stürmt er ins Viertelfinale, wo es zur Revanche gegen Djokovic kommt.

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Und auch dem "Djoker" lässt er diesmal keinen einzigen Satzgewinn. Im dritten Satz demoliert er den Superstar sogar mit 6:0.

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Erst gegen Sandplatz-König Rafael Nadal ist dann wie befürchtet im Halbfinale Endstation. Trotzdem kann Thiem mit der Sandplatz-Saison zufrieden sein.

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Auf Rasen läuft es dann leider etwas holprig. In Halle (2. Runde) und Antalya (1. Runde) setzt es gegen Robin Haase bzw. Ramkumar Ramanathan frühe Niederlagen.

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Die Befürchtungen hinsichtlich Wimbledon bestätigen sich aber zum Glück nicht: Mit Siegen über Pospisil, Smon und Donaldson zieht der Niederösterreicher sicher erstmals in seiner Karriere ins Achtelfinale ein.

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Dort ist dann Endstation gegen den starken Rasen-Spieler Tomas Berdych: Allerdings erst sehr knapp nach fünf hartumkämpften Sätzen.

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Nach einer kurzen Pause startet Thiem in Washington in die Hartplatz-Saison. Nach einem klaren Auftaktsieg gegen Henri Laakson geht es gegen Angstgegner Kevin Anderson.

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Und auch im sechsten Duell mit dem Südafrikaner setzt es eine Niederlage: Mit 6:7 muss sich Thiem im dritten Satz hauchdünn geschlagen geben.

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Noch früher Endstation ist für Dominic Thiem beim Rogers Cup, dem ATP-Masters-1000 von Montreal. Zum Auftakt geht es in der zweiten Runde gegen den Argentinier Diego Schwartzman.

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Thiem vergibt insgesamt vier Matchbälle und muss sich schon im ersten Match der Nummer 36 der ATP-Weltrangliste 4:6,7:6(7),5:7 geschlagen geben.

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Dabei will der Schützling von Günter Bresnik auch auf die starke Leistung gegen Wawrinka aufbauen. Denn trotz der Niederlage habe Thiem "viele positive Sachen" mitnehmen können.

Thiem trauert verlorenem Tiebreak nach

"Erstens bin ich nach einem 0:1-Satzrückstand zurückgekommen, dann bin ich nach einem Break im dritten Satz zurückgekommen."

"Ich habe die ganze Zeit sehr gut gefightet und eine gute Präsenz am Platz gehabt. Es ist natürlich bitter für mich, aber nichtsdestotrotz habe ich ein sehr gutes Turnier gespielt", so Thiem, der bis zum Viertelfinale keinen einzigen Satz abgeben musste und dadurch souverän sein ingesamt viertes Viertelfinale bei einem Turnier der ATP-1000-Kategorie erreichte.

Etwas trauert Thiem allerdings auch dem verlorenen Tiebreak im dritten Satz nach: "Er hat im Tiebreak wenig Dummheiten gemacht, ich habe ein, zwei Fehler zu viel gemacht. Es waren Chancen auf seiner und meiner Seite, bis es zum Showdown gekommen ist. Da können beide gewinnen, er hat solide gespielt und verdient gewonnen."

Für den Lichtenwörther war es im vierten Duell mit dem acht Jahre älteren Schweizer die dritte Niederlage.

Wawrinka: "Hätte auch verlieren können"

Der Eidgenosse hatte selbst viel Lob für seinen Kontrahenten über: "Das Level war heute Abend sehr hoch. Ich bin wirklich glücklich, dass ich einen Weg gefunden habe, diese Partie zu gewinnen."

"Dominic ist ein starker Spieler, der sehr schwierig zu spielen ist. Grundsätzlich spielen wir beide auf einem sehr hohen Level, heute haben ein, zwei Punkte das ganze Match entschieden. Im Tiebreak war ich sehr konzentriert und habe sehr gut gespielt."

"Ich hätte die Partie auf jeden Fall genauso gut verlieren können."

Viel Lob von Wawrinka für Thiem

Für Wawrinka habe auch die größere Erfahrung des dreifachen Grand-Slam-Gewinners eine entscheidende Rolle gespielt: "Dieses kleine Etwas an Erfahrung und Selbstvertrauen macht am Ende oft den Unterschied aus. In den entscheidenden Momenten muss man einfach auf sein Spiel vertrauen können und das ist mir heute gelungen."

"Ich hätte die Partie auf jeden Fall genauso gut verlieren können. Ich weiß aber auch, dass ich, wenn ich gut spiele, jeden schlagen kann. Dieser Umstand gibt mir viel Selbstvertrauen", erklärt Wawrinka.

Im Ranking wieder auf Platz acht

In der Weltrangliste wird sich Thiem aber trotz der Niederlage um einen Rang verbessern und ab Montag wieder auf Position acht des ATP-Rankings aufscheinen.

Im Race büßt der Österreicher hingegen zumindest einen Rang ein, da er Wawrinka den Vortritt lassen muss und aktuell auf Rang sechs liegt. Pablo Carreno Busta, Jack Sock, Kei Nishikori oder Nick Kyrgios könnten je nach Turnierverlauf ebenfalls Boden auf Thiem gutmachen.

 

Der Matchball im Video:



Textquelle: © LAOLA1.at

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