Dominic Thiem kämpft sich ins Madrid-Viertelfinale

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Dominic Thiem steht beim ATP-1000-Turnier in Madrid im Viertelfinale!

Der an acht gesetzte Niederösterreicher kämpft den an zwölf gereihten Bulgaren Grigor Dimitrov mit 4:6, 6:4, 7:6(9) nieder. Thiem erwischt mit dem Break zum 1:0 einen perfekten Start, gibt den ersten Satz aufgrund zu vieler Fehler aber aus der Hand.

Im zweiten Satz stellt sich der Lichtenwörther besser auf seinen Gegner ein, im entscheidenden Tiebreak wehrt er fünf Matchbälle ab.

Thiem trifft im Viertelfinale am Freitag (nicht vor 21.30 Uhr) nun auf Borna Coric, der Kroate räumte sensationell den topgesetzten Andy Murray mit 6:3, 6:3 aus dem Weg.

Schwacher Service bringt Thiem in Bedrängnis

Thiem hatte die Partie mit einem Break im ersten Game optimal begonnen, nach einer 2:0-Führung brachte ihm aber vor allem eine schwache Serviceleistung in Bedrängnis. Dimitrov schaffte so das Rebreak und entschied Satz eins bei Aufschlag Thiem mit seinem vierten Satzball für sich. Nachdem sich der 25-Jährige eine 3:1-Führung erarbeitet hatte, schien er in Folge auf einen Sieg in zwei Sätzen zuzusteuern.

Doch Thiem verwertete seine erste Breakchance seit dem Auftakt-Game zum 2:3 und kam ab da so richtig in Schwung. Mit vier Game-Gewinnen in Folge legte er die Basis zum Satzausgleich.

In Satz drei sah sich der French-Open-Halbfinalist 2016 nach vergebenem Breakball allerdings 0:3 in Rückstand, Dimitrov ermöglichte ihm aber mit einem Doppelfehler das Rebreak zum 3:4. Danach ging es in einem inzwischen hochklassigen Match ins Tiebreak, in dem Thiem einen 3:6-Rückstand noch drehte.

Gegen den erst 20-jährigen Coric hat Thiem in deren bisher einzigem Duell im März in der ersten Miami-Runde 1:6,5:7 verloren. Die Freitag-Partie gegen den Weltranglisten-59. wird die letzte auf dem Center Court sein (nicht vor 21.30 Uhr, live Sky). Gewinnt Thiem, stünde er das erste Mal in einem 1000er-Halbfinale, in dem es gegen den Deutschen Alexander Zverev oder Pablo Cuevas aus Uruguay und damit erneut gegen einen Ungesetzten ginge.


Textquelle: © LAOLA1.at

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