Zverev nach Sieg über Cilic im Finale von Rom

Aufmacherbild Foto: © gettyGEPA
 

Der Erfolgslauf von Alexander Zverev findet auch im Semifinale des ATP-1000-Turniers in Rom kein Ende.

Der 21-Jährige, Nummer 2 der Setzliste, zwingt Marin Cilic (CRO/4) mit 7:6(13), 7:5 in die Knie und feiert seinen 13. Sieg in Folge. Insgesamt bejubelt Zverev durch den Erfolg gegen Cilic seinen 30. Sieg auf der ATP-Tour im Jahr 2018.

Nach den Turniersiegen in München und Madrid steht der Deutsche damit in seinem dritten Endspiel en suite. In diesem trifft die Nummer 3 der Welt auf Sandplatzkönig Rafael Nadal, der sich am Nachmittag gegen Novak Djokovic durchsetzt.

Nadal kann Nummer eins werden

Im 51. Duell mit Djokovic führte Nadal im ersten Satz schon 5:2, konnte sich aber erst im Tiebreak durchsetzen. Bei der Generalprobe für die French Open lieferten sich beide eine phasenweise hochklassige Auseinandersetzung, in der Nadal erneut als Erster ein Break schaffte. Nach 1:56 Stunden machte er den 25. Erfolg mit seinem zweiten Matchball perfekt.

"Es war ein harter Kampf auf hohem Niveau. Es war eine Kombination aus taktischem Spiel und großartigen Schlägen. Es ist ein sehr wichtiger Sieg für mich, ich bin sehr glücklich", sagte Nadal. Gegen Djokovic zu spielen, sei immer eine große Herausforderung. "Er hat gut gespielt und gegen ihn ist es immer dasselbe. Wenn du ein bisschen nachlässt, ist er immer da und bringt dich in große Probleme", verlautete der 31-Jährige.

Nadal fehlt nun noch ein Sieg um seinen achten Titel in Rom, den ersten seit 2013, zu fixieren. Der Turniersieg würde ihn auch zurück an die Spitze der Rangliste hieven, er würde den Schweizer Roger Federer am Montag vom Thron stoßen. Besiegen muss er dafür Zverev. "Es wird hart, Sascha spielt großartig, hat viele Spiele in Folge gewonnen", rechnete Nadal alles andere als mit einem Selbstläufer. Auf Sand konnte ihm diese Saison nur ÖTV-Star Dominic Thiem eine Niederlage zufügen.

"Großartige Nachrichten" für den Djoker

Zufrieden konnte aber auch Djokovic sein, hatte er doch mit starken Leistungen in dieser Woche angedeutet, dass mit ihm bei den in einer Woche beginnenden French Open durchaus zu rechnen ist. Die Rückkehr seines langjährigen Coaches Marian Vajda zu Beginn der Sandsaison scheint langsam, aber sicher Früchte zu tragen. "Rafa war in den wichtigen Momenten einfach besser und hat verdient gewonnen. Der Unterschied war aber nicht allzu groß. Das sind großartige Nachrichten für mich, weil Rafa der beste Spieler auf Sand aller Zeiten und in starker Form ist. Ich kann nur Positives von dieser Woche mitnehmen", erläuterte Djokovic.

Der noch 30-Jährige wird im Ranking auf Position 22 zurückfallen, da er 2017 das Finale in Rom erreicht hatte. Erstmals seit 2. Oktober 2006 wird er damit nicht den Top 20 angehören.

Halep gegen Svitolina

Bei den Damen kommt es im Finale zum Aufeinandertreffen der Weltranglisten-Ersten, Simona Halep (ROU), und der Ukrainerin Elina Svitolina.

Halep setzt sich im Semifinale gegen Maria Sharapova mit 4:6, 6:1, 6:4 durch, Svitolina, Nummer 4 der Setzliste, bezwingt Anett Kontaveit (EST/3) 6:4, 6:3.


WAS FEHLT THIEM NOCH ZUM SUPERSTAR?

Ist Dominic Thiem zu fad, um ein echter Superstar auf der ATP-Tour zu werden? Und was fehlt ihm spielerisch noch? LAOLA1 on Air - der Sport-Podcast hat mit Dominic und Wolfgang Thiem gesprochen und geht in einer von Moderator Bernhard Kastler geführten Diskussionsrunde mit Kurier-Tennis-Journalist Harald Ottawa und LAOLA1-Experte Christian Frühwald diesen Fragen nach. Viel Spaß beim Reinhören!

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Giro d'Italia: Britischer Doppelsieg am Monte Zoncolan

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare