"Zeit für Einheit, nicht Trennung"
Dass diese Aktion auch dann passiert, wenn die beiden anderen großen Dominatoren im Tennis, Roger Federer und Rafael Nadal, nicht anwesend sind, könnte als Schachzug interpretiert werden. Die beiden meldeten sich mittlerweile zu Wort und stehen zur ATP.
"Die Welt durchlebt eine schwierige und komplizierte Zeit. Ich glaube persönlich, dass wir in diesen Zeiten ruhig und gemeinsam in dieselbe Richtung arbeiten sollten", verlautete Nadal auf Twitter und fügte hinzu, "Es ist Zeit für Einheit, nicht Trennung."
The world is living a difficult and complicated situation. I personally believe these are times to be calm and work all of us together in the same direction. It is time for unity, not for separation.
— Rafa Nadal (@RafaelNadal) August 29, 2020
Federer: "Wichtig, vereint zu bleiben"
Der 20-fache Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer stimmte Nadal zu.
"Es sind herausfordernde Zeiten, aber ich glaube, es ist entscheidend für uns, als Spieler und als Sport, vereint zu bleiben, um den besten Weg nach vorne zu ebnen."
I agree @RafaelNadal. These are uncertain and challenging times, but I believe it’s critical for us to stand united as players, and as a sport, to pave the best way forward. https://t.co/foAmiLVrdV
— Roger Federer (@rogerfederer) August 29, 2020
Djokovic hätte Nadal und Federer gerne dabei
Djokovic meinte dazu, dass er Federer und Nadal sehr gerne dabeihaben würde: "Aber ich verstehe, dass es unterschiedliche Meinungen gibt."
Zum Zeitpunkt meint er: "Es ist wie wenn man ein Baby hat. Die Zeit dafür ist nie richtig oder immer richtig." Momentan gelte es aber herauszufinden, wie viele Spieler sich dieser Initiative anschließen wollen.
Andy Murray will das Papier nicht unterschreiben und der ATP mehr Zeit geben. "Das aktuelle Management sollte auch etwas Zeit bekommen, um seine Vision zu implementieren", sagte der Schotte. ATP-Boss Andrea Gaudenzi ist erst seit Jänner im Amt, der ehemalige Weltklassespieler aus Italien ist für vier Jahre gewählt.