Thiem will endlich wieder einen Titel holen

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Das Davis-Cup-Abenteuer hat Dominic Thiem gut überstanden. Mit zwei Einzel-Siegen hat der Lichtenwörther seinen Teil zum klaren 5:0-Heimsieg über Weißrussland beigetragen.

Seine weiteren Pläne für die ATP-Tour hat der Kurztrip nach St. Pölten aber nicht durcheinandergeworfen: "Ich hätte sonst trainiert, wenn ich nicht gespielt hätte. Deshalb habe ich nie überlegt, nicht zu spielen.“

Auch eine Absage des "Dead Rubber" – des bedeutungslosen Einzels - war für Thiem kein Thema: "Die Halle war voll und wann hat man schon die Gelegenheit, vor so einem vollen Haus spielen zu können. Es war quasi ein Trainingsmatch vor 3.000 Leuten."



"Guter Probelauf auf Sand"

Am Donnerstag bricht Thiem zum ATP-250-Turnier nach Buenos Aires auf, das er vor zwei Jahren bereits einmal gewinnen konnte. Die Umstellung auf Sand hat der Bresnik-Schützling schon beim Davis Cup vollziehen können.

"Es war ein ganz guter Probelauf auf Sand. Manchmal passiert es mir, dass ich zu defensiv agiere, weil man auf Sand weiter zurückgehen kann. Das habe ich versucht, zu vermeiden", analysierte Thiem, der sich in den Tagen nach dem Davis Cup auch noch einem kurzen Fitnessprogramm unterzog.

Turniersieg als großes Ziel

Als großes Ziel für die Südamerika-Tournee hat sich der Weltranglisten-Sechste einen Turniersieg vorgenommen. Seinen letzten ATP-Titel holte er vor fast genau einem Jahr in Rio.

"In den letzten zwei Jahren ist es für mich in Südamerika immer ganz gut gelaufen. Ein Turniersieg wäre mal wieder schön – das ist das Ziel."

Neues Gesicht auf der Betreuerbank

Auf diesem Weg unterstützen wird Thiem in den kommenden Wochen der Spanier Galo Blanco, der den ÖTV-Daviscupper wie schon zu Saisonbeginn vor Ort betreuen wird.


Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielte Thiem 2017 übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzten er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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Klassisches Weiß in Wimbledon...

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In Gelb auf der US-Tour 2017!

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In Flushing Meadows verkörpert er die Retro-Kollektion von Pharell Williams.

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Der 41-Jährige aus Oviedo war selbst einmal die Nummer 40 der Welt und in seiner Trainer-Karriere unter anderem für Jürgen Melzer und Milos Raonic verantwortlich.

Zuletzt kümmerte er sich um den jungen Russen Kharen Khachanov. Erst im November des letzten Jahres trennten sich die Wege von Blanco und Khachanov nach vierjähriger Zusammenarbeit.

"Er ist ein richtig guter Trainer, das habe ich schon gesehen als er noch mit Jürgen und Khachanov trainiert hat", erklärt Thiem seine Entscheidung, sein von Günter Bresnik angeführtes Trainer-Team aufzustocken.

Bresnik frühestens in Indian Wells mit dabei

"Galo war bereits in der Vorbereitung auf Teneriffa mit dabei und schon dort hat es extrem gut funktioniert. Er war selber ein sehr, sehr guter Spieler und kann sich gut reinfühlen, in das was ich mache", sagt der Lichtenwörther.

"Anders als meine anderen Touring-Coaches (Anm.: Gary Muller, Joakim Nyström) war er in einer Zeit aktiv, die ähnlicher ist wie meine. Er kann mir viel helfen und ist auch sehr motiviert. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten.“

Bresnik wird frühestens beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells wieder mit von der Partie sein. "Vielleicht auch erst in Miami."

Textquelle: © LAOLA1.at

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