Becker: Das steckt hinter Djokers Formtief

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Boris Becker erörtert nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit Tennis-Ass Novak Djokovic die Gründe für die sportliche Krise seines Schützlings.

"Er hat in den letzten sechs Monaten nicht genügend Zeit auf dem Trainingsplatz verbracht, und er weiß das", sagt der Deutsche gegenüber "Sky News". Dass Djokovic mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte, habe ihn vom Kurs abgebracht.

"Erfolge wie sie Djokovic gehabt hat, kommen nicht auf Knopfdruck. Man muss hart arbeiten, weil die Konkurrenz es auch tut."

Aus Sicht des 49-jährigen Becker hatte die Niederlage im US-Open-Finale gegen Stan Wawrinka eine entscheidende Bedeutung für den restlichen Saisonverlauf von Djokovic. Es sei ein massiver mentaler Schlag gewesen.

Schon vor den US Open musste Djokovic, der mit dem French-Open-Sieg im Juni seinen Karriere-Grand-Slam vollendet hatte, unerwartete Rückschläge hinnehmen. Er schied in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro früh aus. In der Schlussphase der Saison wurde er von Andy Murray als Weltranglisten-Leader abgelöst.

"Ich denke, dass er sogar ein wenig verlieren musste, um zu erkennen, wie es ist zu verlieren. Schließlich hat er zweieinhalb Jahre lang kaum verloren", erklärte Becker. "Jetzt muss er zurück an die Arbeit und sich wieder auf das fokussieren, was ihn stark gemacht hat."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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