Federer nimmt Auslosung locker

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Federer zeigt sich von Auslosung nicht geschockt

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Nach dem Gewinn von drei der vier Majors des Jahres 2015 sowie der Rekordmarke von sechs Masters-Titeln in diesem Jahr ist Novak Djokovic der große Favorit auch beim ATP-Finale ab Sonntag und bis 22. November in London.

Der 28-jährige Serbe brennt darauf, den großen Showdown zum bereits vierten Mal in Folge zu gewinnen.

Schon in der Vorrunde kommt es zum Gigantenduell mit Roger Federer.

Unglaubliche Dominanz

Djokovic hat das Tennis-Jahr dominiert wie kaum einer vor ihm. Seine Gesamtbilanz weist ihn dieses Jahr sogar noch erfolgreicher aus als 2011, als er ebenfalls drei Grand-Slam-Turniere gewann.

78/5 lautet seine Sieg/Niederlagen-Bilanz, seit der Niederlage gegen Federer im August in Cincinnati hat er 22 Matches in Folge gewonnen.

Seit Juli 2014 ist Djokovic die Nummer eins der Welt und er wird ungeachtet der Geschehnisse in London zum vierten Mal in Folge das Jahr auch als Weltranglisten-Spitzenreiter beenden.

So wie bisher nur John McEnroe und Ivan Lendl. Djokovic will sein "Goldenes Jahr" krönen und ist auf dem Weg, eine neuartige Dominanz in den Tennis-Geschichtsbüchern zu verewigen.

Ärger über verpassten French-Open-Titel

"Hinsichtlich Grand Slams war diese Saison besser als 2011", sagte der Spaßmacher auf der Tour kürzlich in einem Magazin-Interview. Nur der Titel bei den French Open wurde Djokovic von Stan Wawrinka vermasselt.

"So wie ich spiele und so wie ich mich fühle, bin ich ein kompletterer Spieler als 2011. Auch mental bin ich viel stabiler geworden", erklärte der "Djoker"

Alleine an der Themse hat Djokovic 14 Matches in Folge gewonnen. Zusammen haben Djokovic und Federer alle "Masters-Titel" seit 2010 geholt.

Federer nicht geschockt

Der Schweizer, mit sechs Masters-Titeln Rekordhalter, zeigte sich nicht geschockt über die Auslosung in die schwierigere Gruppe mit Djokovic.

"Egal, in welche Gruppe man hier kommt, die Gegner sind immer stark." Auch diesmal könnte es wieder ein schweizerisches Halbfinale gegen Wawrinka kommen.

2014 hatte sich Federer nach Abwehr von vier Matchbällen knapp durchgesetzt, zum Finale trat er aber wegen Rückenproblemen nicht mehr an.

Nadal kommt ohne besonderen Ambitionen

Thomas Berdych (CZE) und der Japaner Kei Nishikori ergänzen die A-Gruppe. Leichter erscheint die andere Gruppe mit dem an zwei gesetzten Briten Andy Murray sowie Wawrinka, Rafael Nadal und dem spanischen Wien-Sieger David Ferrer. Der frühere Weltranglistenerste Nadal hat für das London-Finale aber auch das kommende Tennis-Jahr keine besonderen Ambitionen.

"Mein Hauptziel ist es jetzt, mich so gut vorzubereiten, dass ich im nächsten Jahr mit jedem mithalten kann", sagte der spanische Superstar vor dem Saison-Abschluss in der 17.000 Zuschauer fassenden O2-Arena.

"Wichtig ist jetzt einfach nur, dass ich gesund bin und so viel trainieren kann, wie es geht."

Nach zahlreichen Verletzungen war der 14-fache Grand-Slam-Gewinner erst in den vergangenen Monaten wieder in Fahrt gekommen.

"Ich will endlich wieder Spaß auf dem Platz haben", sagte der 29-Jährige. Titel-Hoffnungen macht sich Nadal keine. "Ich will mich einfach weiter verbessern. So, wie ich das schon im letzten halben Jahr getan habe", sagte er.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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