"Ohne Glück auf verlorenem Posten"
Wie schwierig die Bedingungen waren, zeigt die Reaktion von OeSV-Sportdirektor Georg Fundak: "Diese Woche war aufgrund der Begleiterscheinungen eine der schwierigsten in meiner mittlerweile 30-jährigen Laufbahn als Trainer und Sportdirektor."
"Ohne das nötige Glück war man hier, aufgrund der natürlichen Hindernisse auf dem Wasser, auf verlorenem Posten", weiß Fundak, dass nicht immer das Können entscheidet. Starke Unwetter im Landesinneren hatten Äste, Büsche und sehr viele Seepflanzen angeschwemmt, denen die Boote teilweise nicht ausweichen konnten.
"Wissen, dass wir sauschnell sind"
Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen bleibt angesichts der nahenden Olympischen Spiele nicht: "Diese Weltmeisterschaft hat gezeigt, wie schwer es ist, eine Medaille zu gewinnen. Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen und dürfen nicht locker lassen".
Dessen ist sich auch Vadlau bewusst: "Wir wissen, dass wir sauschnell sind wenn wir nichts am Schwert oder Ruder hängen haben, unsere Form passt. Wir haben jetzt noch fünf Monate, um an unseren Schwächen zu arbeiten, die Motivation ist groß, wir werden weiter Vollgas geben.“