Streit um Peter Sagans Tour-Ausschluss beendet

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UCI und Peter Sagan rauchen die Friedenspfeife!

Vor der für heute anberaumten Sitzung vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne, einigen sich die Union Cycliste Internationale (UCI), Sagan und dessen Team BORA-hansgrohe, die gerichtliche Auseinandersetzung wegen Peter Sagans Disqualifikation bei der Tour de France 2017 zu beenden.

Der 27-jährige Weltmeister aus der Slowakei erklärt: "Die Vergangenheit ist bereits vergessen. Es geht darum, unseren Sport in Zukunft besser zu machen."

Peter Sagan wird nach einem Sturz im Ziel-Sprint der 4. Etappe in Vittel von der Tour de France ausgeschlossen. Unmittelbar nach der Disqualifikation rufen Peter Sagan und BORA-hansgrohe den CAS an und beantragt, die Disqualifikation einstweilen auszusetzen, damit Sagan die Tour zu Ende fahren kann.

Einstweilige Verfügung wird abgelehnt

Dieser Antrag wird bekanntlich abgewiesen. Seither haben alle beteiligten Parteien Gelegenheit, Beweismittel einzubringen und Zeugen zu benennen – für heute, 5. Dezember, beraumt der CAS ein Hearing an.

Nach Sichtung aller im Rahmen des Verfahrens vor dem CAS eingebrachter Beweise im Zuge der Prozess-Vorbereitung, darunter auch detaillierte Video-Analysen, die zum Zeitpunkt der Disqualifikation Sagans durch die Rennleitung noch nicht zur Verfügung standen, erkennen nun alle Parteien an, dass es sich bei dem Vorfall um einen unglücklichen Rennunfall gehandelt hat.

Die UCI-Kommissäre haben zum damaligen Zeitpunkt nach bestem Wissen entschieden. Auf dieser Basis wird die rechtliche Auseinandersetzung beendet und es sollen positive Schritte für die Zukunft eingeleitet werden.

Zukünftig entscheidet "Support Commissaire"

Der neue UCI-Präsident David Lappartient erklärt zur Position der UCI: "Dieser Fall hat gezeigt, wie wichtig und schwierig die Arbeit der UCI-Kommissäre ist. Daher möchte die UCI ab der kommenden Saison einen "Support Commissaire", mit spezieller Expertise bei der Video-Analyse, als Unterstützung der Jury bei den wichtigsten Rennen der World Tour einsetzen."

Bora-hansgrohe-Manager Ralph Denk ergänzt: "Es war immer unser Ziel zu zeigen, dass Peter den Sturz von Mark Cavendish nicht verursacht hat. Das war Peters Position vom ersten Augenblick an. Niemand möchte, dass Fahrer stürzen oder sich verletzen, aber das in Vittel, das war ein Rennunfall, wie er in einem Sprint immer passieren kann."

Textquelle: © LAOLA1.at

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