UCI sperrt Groenewegen nach Sprint-Crash

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Der niederländische Rad-Profi Dylan Groenewegen wird für neun Monate gesperrt.

Nach seinem rücksichtslosen Manöver gegen Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt im August, fällte die UCI jetzt ein Urteil. Dieses gilt rückwirkend, der Niederländer darf somit ab dem 7. Mai 2021 wieder Rennen absolvieren. Groenewegen und sein Team hätten die Sperre akzeptiert, teilte die UCI weiters mit.

Der 27-Jährige hatte seinen Landsmann bei der Polen-Rundfahrt im Zielsprint der ersten Etappe bei hoher Geschwindigkeit abgedrängt, sodass dieser in die Absperrung crashte und in hohem Bogen abflog. Jakobsen wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und fünf Stunden lang operiert. Zwischenzeitlich lag er im künstlichen Koma. Erst im Oktober musste der 24-Jährige noch einmal operiert werden. Auch Groenewegen hat seit dem Unfall, bei dem er eine Schlüsselbeinverletzung erlitt, kein Rennen mehr bestritten.

Das Radteam Jumbo, bei dem Groenewegen unter Vertrag steht, war erleichtert, dass nun Klarheit herrscht. "Wir können nun wieder nach vorne blicken. Wir werden das gemeinsam mit Dylan tun", hieß es in einem Statement.

Groenwegen sagte, der Crash bleibe ein "dunkles Kapitel meiner Karriere". Er hoffe, dies sei auch eine Lektion für jeden Sprinter. "Ich verfolge die Neuigkeiten von Fabio genau. Ich kann nur hoffen, dass er eines Tages wieder in Topform zurückkehrt."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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