Dumoulin gewinnt WM-Zeitfahren

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Der Weltmeister im Einzel-Zeitfahren 2017 heißt Tom Dumoulin.

Der Niederländer setzt sich auf der schweren Strecke und bei Regen in Norwegen in 44:41 Minuten vor Primoz Roglic (+0:57 Min.) und Tour- und Vuelta-Sieger Christopher Froome (+1:21) durch.

Giro d'Italia-Etappensieger Lukas Pöstlberger belegt mit 4:14 Minuten Rückstand Platz 46., gleich dahinter landet Riccardo Zoidl (+4:46). Zoidl spricht aufgrund der Bergankunft mit möglichem Radwechsel von einem "sehr speziellen" Rennen. "Der Schlussanstieg war sehr anspruchsvoll. Man musste sich die Kräfte gut einteilen. Ich bin fast ein wenig zu schnell in die Wechselzone gekommen und habe das dann etwas büßen müssen", meint der Oberösterreicher im ORF.

Froome verpasst historisches Triple

Dumoulin dominierte das 31 km lange Rennen mit einem 3,4-km-Schlussanstieg auf den Flöyen. Dabei trotzte der Niederländer den Regenbedingungen, mit denen die späteren Teilnehmer zu kämpfen hatten. Für den 26-jährigen nunmehrigen Träger des Regenbogen-Trikots ist es bereits die zweite Goldmedaille bei den Titelkämpfen in Norwegen. Am Sonntag hatte er mit seinem Team Sunweb im Teamzeitfahren gesiegt.

Der neue Champion spricht von einem "unglaublichen" Erfolg. "Ich habe mich sehr gut gefühlt. Als es zu regnen begann, musste ich die Kurven sehr langsam fahren, insbesondere im Anstieg", erklärte Dumoulin.

Chris Froome, der zuletzt das Double aus Tour de France und Vuelta fixiert hatte, musste sich wie schon mit dem Team abermals mit Bronze begnügen. Der Brite sicherte sich mit 1:21 Minuten Rückstand gerade noch seine erste WM-Einzelmedaille, verpasste nach den Siegen in Frankreich und Spanien aber das historische Triple. Titelverteidiger Tony Martin aus Deutschland kam nicht über Rang neun hinaus.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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