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Vuelta-Podium! Gall schreibt wieder Rad-Geschichte

Der Osttiroler beendet die Spanien-Rundfahrt am Podest und schafft dies als erster Österreicher. Es ist sein zweites Grand-Tour-Stockerl heuer.

Vuelta-Podium! Gall schreibt wieder Rad-Geschichte Foto: © IMAGO / Sirotti

Felix Gall hat schon wieder österreichische Radsport-Geschichte geschrieben.

Nach seinem zweiten Gesamt-Platz bei der Giro d'Italia hat der Osttiroler die Vuelta a Espana auf dem dritten Platz abgeschlossen.

Als erster Österreicher beendet er die Spanien-Rundfahrt am Podium und beendet zum zweiten Mal eine Grand Tour unter den Top 3.

Letzte Grand Tour für Decathlon

Die Schlussetappe verkommt zur Ehrenrunde von Gesamtsieger Enric Mas, dem zweitplatzierten Slowenen Primoz Roglic und Gall.

Sein Rückstand auf Mas beträgt letztlich 2:44 Minuten, auf den vierfachen Vuelta-Triumphator Roglic fehlen nur 29 Sekunden.

Der 28-Jährige hat damit seine letzte Grand Tour für das Decathlon-Team bestritten. Der 28-Jährige wird gemeinsam mit Gregor Mühlberger zu Lidl-Trek wechseln.

Sein nächstes Ziel ist das WM-Straßenrennen in Montreal am 27. September.

Letztes Teilstück an Norweger

Das abschließende Teilstück mit Ziel in Granada geht indes an den Norweger Tobias Halland Johannesen, der sich in einem spannenden Sprint vor dem Italiener Alessandro Romele und dem Belgier Ramses Debruyne durchsetzt.

Die Zeiten für die Gesamtwertung sind bereits vor der letzten Runde gut zehn Kilometer vor dem Ziel eingefroren worden. Damit kamen die Organisatoren dem Wunsch der Fahrer nach, die auf den gefährlichen Kurs hingewiesen hatten.

Mas erster spanischer Vuelta-Sieger seit 2014

Mas sorgte für den ersten spanischen Vuelta-Sieg seit Alberto Contador 2014. Der Mallorquiner profitierte davon, dass der klar in Führung liegende Superstar Tadej Pogacar auf der achten Etappe gestürzt war und aufgeben musste.

"Ich hatte während der gesamten Vuelta riesigen Spaß. Alles lief super, ich habe jeden Kilometer genossen", sagte Mas und fügte hinzu: "Ich habe in all der Zeit viele schwierige Momente erlebt, aber eine Vuelta zu gewinnen, ohne zu leiden, ist unmöglich. Man arbeitet darauf hin, einen solchen Tag zu erleben. Davon habe ich geträumt."

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