Bardet nach Sturz schwer gezeichnet
Das Rennen verlief trotz Windes lange sehr ruhig, ehe sich im Vorderfeld des Pelotons der folgenschwere Sturz ereignete.
Mehr als ein Dutzend Fahrer lagen am Boden, die Straße war für nachfolgende Athleten kurzfristig blockiert. Taaramäe kam nicht mehr ans Feld heran.
Schlimm erwischte es auch den Franzosen Romain Bardet. Der Kapitän des Teams DSM erreichte das Ziel mit zerfetztem Trikot und 12:32 Minuten Rückstand und muss wohl alle Hoffnungen auf eine gute Gesamtplatzierung begraben.
Berganstieg als nächste Prüfung
In einer guten Position befindet sich dagegen Roglic, der mit seinem Team Jumbo-Visma den dritten Vuelta-Sieg in Serie im Visier hat. Auf der sechsten Etappe am Donnerstag müssen die Favoriten auf den Gesamtsieg allerdings erneut wachsam sein.
Nach 158,3 Kilometern von Requena auf die Alto de la Montana de Cullera steht eine kurze, aber steile Bergankunft auf dem Programm. Die Spanien-Rundfahrt endet am 5. September mit einem Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela.
5. Etappe (Tarancon - Albacete/184,4 km):
1. Jasper Philipsen (BEL) Alpecin 4:24:41 Std.
2. Fabio Jakobsen (NED) Deceuninck
3. Alberto Dainese (ITA) DSM
4. Juan Sebastian Molano (COL) UAE Emirates
5. Piet Allegaert (BEL) Cofidis
6. Jon Aberasturi (ESP) Caja Rural
Weiter:
26. Felix Großschartner (AUT) Bora
46. Tobias Bayer (AUT) Alpecin, alle gl. Zeit
102. Patrick Gamper (AUT) Bora +0:36 Min.
Gesamtwertung:
1. Kenny Elissonde (FRA) Trek 17:33:57 Std.
2. Primoz Roglic (SLO) Jumbo-Visma +0:05 Min.
3. Lilian Calmejane (FRA) AG2R +0:10
4. Enric Mas (ESP) Movistar +0:20
5. Miguel Angel Lopez (COL) Movistar +0:26
6. Alejandro Valverde (ESP) Movistar +0:32
Weiter:
20. Bayer +1:44
26. Großschartner +1:52
169. Gamper +25:30