Race Across Austria: Vierter Platz für Strasser, Sieg an Handl
Philip Handl holt den Titel, Ex-Gewinner Christoph Strasser wird als zweitbester Österreicher Vierter.
Der Tiroler Extremradfahrer Philip Handl hat sich am Freitag beim Race Across Austria in der Wertungsklasse ohne Betreuer den Titel in der Ultracycling-EM geholt.
Die Siegerzeit betrug 40 Stunden und neun Minuten. Dahinter holten die Deutschen Stefan Fettes und Robert Müller Silber und Bronze.
Ex-Titelträger Christoph Strasser wurde im Rennen über mehr als 1.000 Kilometer und mehr als 16.000 Höhenmeter von Nickelsdorf im Burgenland nach Feldkirch in Vorarlberg 2:58 Stunden hinter dem Sieger Vierter.
"Dieser vierte Platz taugt mir natürlich gar nicht, eine Medaille wäre schon cool gewesen. Körperlich lief es gut, aber drei Athleten waren dieses Mal besser", analysierte der Steirer. Lange befand sich der Kraubather an der zweiten Stelle, nachdem er die erste Nacht ohne Schlaf durchfuhr. Danach ging es in der zweiten Rennhälfte über die hohen Berge.
"Ich wollte eigentlich die zweite und letzte Nacht ohne Schlaf durchfahren. Aber es ging einfach nicht, die Müdigkeit war zu groß", sagte Strasser. "Ich wollte dann auch bei den teils gefährlichen Abfahrten in der Nacht von den hohen Pässen nichts riskieren, deshalb legte ich zwei je 20-minütige Powernaps ein. Die anderen konnten durchfahren und somit war die Medaille außer Reichweite."
Über Sieger Handl sagt Strasser: "Die ersten Drei sind Top-Fahrer. Philip Handl hatten wir vor dem Start alle auf der Rechnung, solche Distanzen liegen dem zweifachen Sieger des RATA, der in den Bergen zudem seine Qualitäten ausspielen konnte."