Giro-Verantwortliche streichen Abfahrts-Prämie

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Das ging aber schnell! Nach der heftigen Kritik über den 5.000-Euro-Preis für den schnellsten Abfahrer beim 100. Giro reagierten die Verantwortlichen und rudern zurück.

Um Missverständnissen vorzubeugen, werde die Abfahrts-Wertung samt Preisgeld wieder gestrichen, teilt Organisator RCS mit. Die gestoppten Zeiten seien nur Statistik-Daten für Fans. Man wolle die Downhill-Qualitäten der Profis in den Vordergrund rücken, aber keinesfalls die Sicherheit der Teilnehmer gefährden, erklärt ein Sprecher.

Duell Nibali vs. Quintana?

Lokalmatador Vincenzo Nibali greift bei der 100. Auflage der Italien-Rundfahrt nach seinem dritten Gesamtsieg, der Kolumbianer Nairo Quintana versucht sich als weiterer Fahrer am Double Giro d'Italia-Tour de France. Fünf Österreicher werden am Freitag in Alghero auf Sardinien am Start der 1. Etappe stehen.

Vorjahres-Sieger Nibali (Team Bahrain) und Quintana (Movistar) sind die Top-Favoriten. Der "Hai von Messina" - dort endet die 5. Etappe - konzentriert sich im neuen Rennstall heuer voll auf seine Heimat-Rundfahrt, die über mehr als 3.600 Kilometer nach Mailand führt und in der dritten Woche in Etappen nach Bormio, St. Ulrich/Gröden und Piancavallo kulminiert.

Den Abschluss bildet am 28. Mai ein 29,3-km-Zeitfahren. "Ich werde alles geben", verspricht der 32-jährige Sizilianer.

Der Kolumbianer Quintana, der sich erneut in der Höhenlage seiner Heimat vorbereitet hat, peilt hingegen das Double an, das zuletzt Marco Pantani 1998 geschafft hat. Alberto Contador ist bei den jüngsten Versuchen zweimal gescheitert. Der Spanier war nach Giro-Siegen 2011 und 2015 jeweils "nur" Fünfter der Tour.

Textquelle: © LAOLA1.at

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