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Gall selbstkritisch: "Wollten es zu sehr mit der Brechstange"

Der österreichische Rad-Profi gilt nach dem Ausfall von Tadej Pogacar zu den Mitfavoriten um den Sieg bei der Vuelta in Spanien.

Gall selbstkritisch: "Wollten es zu sehr mit der Brechstange" Foto: © IMAGO / Sirotti

Felix Gall hat auf der ersten Etappe ohne Tadej Pogacar einige Sekunden auf den Führenden Enric Mas verloren.

Das Decathlon-Team mit den Österreichern Gall und seinem Edelhelfer Gregor Mühlberger hat die gesamte 9. Etappe der Vuelta dominiert.

"Heute wollten wir es vielleicht ein bisschen zu sehr mit der Brechstange", resümierte Gall.

Kann im Schlussanstieg nicht Schritt halten

50km vor dem Ziel begann das Decathlon-Team die Führungsarbeit zu übernehmen. Am Schlussanstieg wollte der 28-Jährige selbst die Initiative ergreifen.

Am letzten Berg versuchte der Österreicher mehrmals eine Attacke zu setzen. Es gelang ihm aber nicht seine Kontrahenten um Enric Mas, Oscar Onley und Primoz Roglic abzuschütteln.

Gall habe "zu viel investiert" bei seinen Angriffen. "Es ist nicht der schlechteste Tag - mir ging ein bisschen die Puste aus.", bilanzierte Gall im Interview bei "Eurosport".

Angriff des Spaniers zu stark

Knapp zwei Kilometer vor dem Ziel attackierte Mas - keiner konnte dem Lokalmatador folgen. Schlussendlich verlor Gall 18 Sekunden auf den Führenden.

Im Gesamtklassement fehlen Gall als Dritten 1 Minute 39 Sekunden auf den Spanier. Heute ist für die Rad-Profis der erste Ruhetag der Vuelta.

Ein Sieg bei einer Grand-Tour wäre historisch. Vor dem Podestplatz von Gall bei der Giro d'Italia im Mai, schaffte es überhaupt noch nie ein Österreicher auf das Podest bei einer der drei großen Rundfahrten.

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