Mit Rang sieben zufrieden
"Mit dem siebenten Rang sind wir trotzdem sehr zufrieden", gab Eirini-Marina Alexandri an. "Wenn uns jemand nach der WM 2019 gesagt hätte, dass wir bei Olympia den siebenten Platz haben werden, wären wir gesprungen." Jetzt freilich nach der jüngsten Steigerung auf sogar mehr als 92 Zähler bei der Olympia-Qualifikation hatten die beiden mit Rang sechs spekuliert. Beim wenn auch nicht allzu großen Rückstand auf die Italienerinnen ist eher nicht mit einer Verbesserung zu rechnen.
An Motivation fehlt es dem rot-weiß-roten Gespann nicht, ein deutliches Vorrücken im Vergleich zu Platz zwölf bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro scheint ihnen sicher. "Wir wollen unser Bestes geben, sodass wir vielleicht 91 Punkte bekommen", gab Anna-Maria Alexandri als Devise aus. Als Konkurrentinnen ausgefallen sind die Griechinnen. Wegen eines positiven Corona-Falls trat das im Vorkampf der Freien Kür zehntplatzierte hellenische Duett nicht mehr an.
Gold scheint für Svetlana Kolesnitchenko und Svetlana Romachina vom Russischen Olympischen Komitee (ROC) reserviert, die beiden nehmen nach einer Technik-Wertung von 97,1079 Zählern mehr als 1,5 Punkte Vorsprung auf das chinesische Paar mit. Dahinter folgen das ukrainische, japanische, kanadische und italienische Duo. Die Geschwister Alexandri haben einen äußerst beruhigenden Polster von mehr als drei Punkten auf die unmittelbar dahinter platzierten Französinnen.