Coach Mladenowa "will mehr"
"Es ist immer schwer mit Startnummer 1", sagte Eirini-Marina Alexandri nach ihrer Präsentation, ihre Drillingsschwester ging noch mehr ins Detail: "Die Wertungsrichter sind oft nicht bereit, die gute Bewertung zu geben, die man verdient hat. Mental ist es ein bisschen schwieriger. Aber ich glaube, wir haben es sehr gut geschafft." Sie würden sich aber besser einschätzen als etwa die Kanadierinnen und seien nicht die einzigen, die so denken.
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Die Nordamerikanerinnen sollten in der Vorkampf-Gesamtwertung überholt werden, um im Zwölfer-Finale in die zweite Gruppe zu kommen. Ab Platz sieben nach dem Vorkampf könne es passieren, für das Finale wieder Startnummer eins zu erhalten. Trainerin Albena Mladenowa lobte die Leistung, sah aber noch Potenzial: "Es gibt manche Sachen, die ich noch mehr will. Sie können mehr, sie haben Reserven. Die will ich herausholen. Ich erwarte mehr Punkte, sie können besser schwimmen."
Voller Fokus auf den Technik-Part
Den zweifachen EM-Dritten ist freilich klar, dass sie schon im Technik-Part Gas geben müssen. "Wir müssen da alles geben", gab Eirini-Marina Alexandri als Devise aus. Sehr erfreulich sei jedenfalls schon, dass man das erste Mal auf Weltebene Spanien geschlagen habe. Die beiden Ibererinnen erhielten als Neunte 88,3000 Punkte, davor bzw. unmittelbar hinter dem OSV-Paar kamen die Französinnen Charlotte und Laura Tremble auf 88,5667 Zähler. Platz sieben scheint also einigermaßen abgesichert.
In Führung setzten sich wie erwartet Swetlana Kolesnitschenko/Swetlana Romaschina, das Duett des Russischen Olympischen Komitees (ROC) erhielt eine extrem hohe Bewertung von 97,9000 Zählern. Dahinter landeten China (96,2333), die Ukraine (94,9333), Japan (93,9333) und eben Kanada (91,2333) und Italien (91,2000).