Olympia ohne Fans? "Werden Opfer bringen müssen"

Olympia ohne Fans? Foto: © getty
 

In der Frage der Zulassung von ausländischen Zuschauern für die Sommerspiele in Tokio will das IOC alle Entscheidungen der japanischen Gastgeber mittragen.

"Wir stehen Seite an Seite mit unseren japanischen Partnern, ohne jede Einschränkung", bekräftigte IOC-Präsident Thomas Bach.

Zuletzt hatten japanische Medien unter Berufung auf Regierungsquellen berichtet, dass ausländische Fans wegen der Angst vor der Verbreitung des Coronavirus von den Spielen ausgeschlossen werden sollen. "Wir werden Prioritäten setzen und Opfer bringen müssen", beteuerte Bach.

Keine Zweifel an Durchführung der Spiele

Der 67-Jährige versicherte erneut, dass es keinen Zweifel an der Eröffnung der Tokio-Spiele am 23. Juli gebe. Er sagte aber auch: "Der Kampf gegen das Virus ist ein harter Kampf."

Das wichtigste Ziel seien "sichere und geschützte" Spiele. Zu Spekulationen, das IOC habe Japan gebeten, Ausnahmen für ausländische Gäste mit Verbindungen zu Sponsoren zu machen, äußerte sich Bach nicht.

Eine Entscheidung wird für Ende März erwartet. Dies bestätigte auch Japans Olympia-Geschäftsführer Toshiro Muto.

"Wir werden bis dahin die Entwicklung der Covid-19-Lage auf der Welt beobachten", sagte Muto am Donnerstag. Unterdessen sollen die im vergangenen Jahr ausgefallenen 18 olympischen Testwettkämpfe in Tokio stattfinden.

"Sind auf der Zielgeraden"

Mit dem am 25. März in Fukushima beginnenden Fackellauf soll außerdem laut Muto ein Signal für reibungslose Spiele gegeben werden. "Wir sind auf der Zielgeraden und freuen uns auf einen gesundheitlich unbedenklichen Ablauf."

Auch die Olympia-Organisationspräsidentin Seiko Hashimoto ist sich sicher: "Die Spiele in Tokio werden zu einer Erfolgsgeschichte werden."

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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