Ein Muss für Wrestling-Fans

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Ein Muss für alle Fans: Das Wrestling-ABC

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Mit Wrestlemania 32 steht für das WWE-Universum das ganz große Saison-Highlight unmittelbar vor der Tür.

Wenn am 3. April im AT&T Stadium zu Arlington, Texas die besten Sports-Entertainer der Welt zu einer spektakulären Show rufen, winkt ein neuer Weltrekord.

Mit 93.173 Fans hält Wrestlemania III aus dem Jahr 1987, als Hulk Hogan im Main Event Andre The Giant bezwang, bis heute den Zuschauerrekord für eine Wrestling-Veranstaltung. Am Sonntag könnte dieser gebrochen werden.

Die WWE ist bereit für einen atemberaubenden Abend und wartet mit einigen hochkarätigen Matches, darunter Shane McMahon gegen den Undertake, Dean Ambrose gegen Brock Lesnar und Triple H gegen Roman Reings, auf. Doch bist auch du bereit für WM 32?

Wenn du mit deinen Freunden über den Mega-Event sprechen willst, sollst du dir unser Wrestling-ABC nicht entgehen lassen. Von A bis Z bieten wir dir die wichtigsten Fachbegriffe:

A

Angle: Begriff für ein Element einer Storyline, zum Beispiel ein Interview eines Wrestlers oder ein Aufeinandertreffen zweier „verfeindeter“ Wrestler außerhalb des Matches.

B

Booker: Die Person, die die Matches festlegt und den Ablauf der Storylines schreibt.

Botch: Eine unsaubere oder missglückte Aktion in einem Match.

Bump: Bezeichnung für das Fallen eines Wrestlers. Eine der wichtigsten Grundfähigkeiten im Wrestling.

C

 

Cheap Heat: Ein Wrestler – meistens ein Bösewicht -  bekommt negative Publikumsreaktionen, in dem er das Publikum oder die Stadt beleidigt.

Cheap Pop: Ein Wrestler – meistens ein Face – bekommt positive Publikumsreaktionen, in dem er das Publikum, die Stadt oder einen lokalen Sportverein lobt.

D

Dark Match: Ein nicht im Fernsehen ausgestrahltes Match vor oder nach einer  Show. Wird meist genützt, um Neulinge oder Publikumsreaktionen zu testen.

E

Entrance: Einmarsch eines Wrestlers in die Halle.

F

Face: Wrestler, der die Rolle des „Guten“ einnimmt.

G

Gimmick: Charakter, den der Wrestler darstellt. Zum Beispiel der Undertaker als Totengräber.

H

Heat: Negative Reaktion des Publikums auf einen Wrestler. Ist das Ziel eines jeden Heels.

Heel: Wrestler, der den „Bösewicht“ spielt.

I

Interference: Eingreifen eines Wrestlers in ein Match.

J

Jobber: Wrestler, der gegen bekannte Wrestler verliert, um diese besser aussehen zu lassen.

K

Foto: © getty

Kayfabe: Abmachung, dass Wrestler vor der Kamera und in der Öffentlichkeit so tun, als würde Wrestling echt sein. Zum Beispiel, dass zwei verfeindete Wrestler nicht abends gemeinsam in einer Bar gesehen werden. Früher strenger, heutzutage oftmals vernachlässigt.

L

Lucha Libre: Mexikanisches Wrestling, das vor allem für seine High-Flying-Aktionen bekannt ist.

M

Main Event: Das letzte und wichtigste Match einer Veranstaltung.

Mark: Fan, der Wrestling für echt und nicht gespielt hält.

N

No Contest: Abbruch eines Matches, wenn beide Wrestler (laut Storyline) nicht mehr in der Lage sind, das Match fortzuführen.

O

Opener: Das erste Match einer Veranstaltung.

P

Pop: Anfeuern, zujubeln eines Wrestlers durch das Hallenpublikum.

Push: Karriereschub eines Wrestlers. Zum Beispiel ein Titelgewinn.

R

Run-In: Eingreifen (oft unfair) eines Außenstehenden in ein Match.

S

Storyline: Drehbuch, wie eine Fehde zweier Wrestler aufgebaut und vorangetrieben wird.

Selling: Reaktion eines Wrestlers auf eine Aktion des Gegners. Bei gutem Selling hält der Zuseher die Schläge für real.

T

 

Tag Team: Team aus zwei (oder mehreren) Mitgliedern, die sich während eines Matches durch Abklatschen abwechseln. Für diese Form des Wrestlings gibt es einen eigenen Titel (Tag Team Championship).

Turn: Wechsel eines Wrestlers von Face zu Heel oder umgekehrt.

U

Undisputed Champions: Wrestler, der mehrere Titel hält und diese „vereint“.

V

Vakant: Ein Wrestling-Titel wird (oftmals aufgrund einer Verletzung) von keinem Wrestler getragen.

W

Work: Eine Verletzung wird simuliert.

X

X-Pac-Heat: Echte, negative Reaktion des Publikums auf einen Wrestler, da dieses ihn nicht mag. Der Ausdruck wird von X-Pac abgeleitet, der zum Ende seiner WWE-Zeit solche Reaktionen erhielt.

Y

Yes-Movement: Fans von Daniel Bryan jubelten diesem mit „Yes“-Sprechchören zu und äußerten so ihren Unmut über das Programm der WWE. Gipfelte in Bryans Titelgewinn bei Wrestlemania 30.

Z

Zuschauer: Die „Crowd“ spielt im Wrestling eine tragende Rolle. Kommt ein Wrestler gut an oder erzeugt er überhaupt keine Reaktionen? Das Publikum entscheidet über die Karrieren der Superstars.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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