Chinas Tischtennis-Dominanz gebrochen

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Erst zum zweiten Mal in den letzten 14 Jahren wird ab Jänner kein Chinese an der Spitze der Tischtennis-Weltrangliste der Herren stehen.

Dimitrij Ovtcharov erklimmt mit dem Viertelfinal-Einzug bei den World Tour Finals in Astana den obersten Rang des Klassements. Nach Werner Schlager, der die Top-Position nach seinem Weltmeistertitel-Gewinn im Juni 2003 innehatte, gelang das sonst nur Ovtcharovs deutschem Landsmann Timo Boll - zuletzt im März 2011.

Die Sache hat allerdings einen Schönheitsfehler: Möglich gemacht wird der Wechsel auch durch eine Verschärfung der Berechnungsmethode. So fallen neuerdings all jene Spieler aus der Liste, die in den letzten vier Monaten nicht auf internationaler Bühne in Erscheinung getreten sind.

Ovtcharovs Führung kommt durch ein schwaches Jahr der Chinesen zustande, das internen Schwierigkeiten folgte: Nach politisch motivierten Rochaden im Trainerstab traten alle chinesischen Spitzenspieler in den Streik, was sportliche Sanktionen zur Folge hatte. Nach Punkten wird weiterhin Ma Long, der aktuelle Weltmeister und Olympiasieger, Nummer 1 sein.

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