"Monat der Wahrheit" für Stefan Fegerl

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Mit der Team-Weltmeisterschaft in Halmstad (29.4.-6.5., LIVE auf LAOLA1.tv) beginnt für Stefan Fegerl ein Monat der Wahrheit.

Nach der WM geht es für den 28-Jährigen mit Borussia Düsseldorf noch um die Krone in der Champions League gegen Fakel Orenburg (13.5. und 18.5., LIVE auf LAOLA1.tv) und den erneuten Titel in der deutschen Bundesliga gegen seinen zukünftigen Klub Ochsenhausen (26.5.).

An der Seite von Robert Gardos und Daniel Habesohn, die mit Fegerl das Europameister-Team von 2015 stellen, will der Niederösterreicher in Schweden auch einmal ein Wörtchen um eine WM-Medaille mitreden.

Eine Enttäuschung im Herbst

Wie schnell es aber in beide Richtungen gehen kann, musste das Trio vergangenen Herbst erfahren, als man in Luxemburg als EM-Titelverteidiger schon in der Vorrunde scheiterte.

"Wenn man drei Spiele 2:3 verliert und dabei teilweise führt, es aber nicht nach Hause bringt, ist das bitter. Es kann eben viel zusammenkommen", weiß Fegerl.

Er betont jedoch: "Wir haben immer noch die gleiche Mannschaft wie 2015. Bei Robbie weiß man, was man hat, er spielt immer sein Level, das bringt Stabilität ins Team. Und Danny kann viele Leute nach oben überraschen. Mit uns muss man immer rechnen."

Machbar, aber gefährlich

Die Auslosung hat Österreich ein Los auf Augenhöhe beschert. In der Gruppe mit Frankreich, Südkorea, Kroatien, Polen und Indien sollte ein Platz unter den ersten Drei, der für das Achtelfinale reicht, möglich sein.

Allerdings sind Polen, Kroatien und Indien Gegner, die ein Bein stellen könnten und das in der Vergangenheit teilweise schon gemacht haben.

"Gegen Südkorea ist die Aufgabe ziemlich schwer, Österreich hat in den letzten 20 Jahren bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen nie gegen die gewonnen", weiß Fegerl.

Gegen Frankreich könne an einem guten Tag eine Überraschung möglich sein, das bewies Fegerl erst mit einem Einzel-Sieg über Top-Mann Simon Gauzy im Rahmen der Champions League.

VIDEO - Fegerls CL-Überraschung gegen Gauzy:

(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

Das Ziel sei wieder eine Top-10-Platzierung, wobei Außenseiterchancen auf eine Medaille immer gegeben seien. Dafür bräuchte es auch Losglück, auf die unschlagbaren Chinesen und Deutschland dürfe man nicht zu früh treffen.

Bei den Frauen haben Liu Jia, Sofia Polcanova, Amelie Solja und Karoline Mischek gute Aufstiegschancen, da sie auf Nummer sieben und somit besser als die Herren gesetzt sind. Die ÖTTV-Damen treffen auf Japan, Ungarn, Ukraine, Ägypten und die USA.

Die Suche nach einem neuen Standort

Nach dem Ende der Werner Schlager Academy in Schwechat bereitete sich der neuerdings zweifache Familienvater Fegerl mit den Kollegen eine Woche in Portugal vor.

"Wenn es sie noch gäbe, wäre das natürlich besser, aber wir trainieren viel bei unseren Vereinen, wir hätten aufgrund unserer vollen Terminkalender nicht viel davon gehabt", so der Niederösterreicher.

"Es ist trotzdem ein riesiger Einschnitt, weil viele internationale Trainingsgäste da waren."

Unter dem neuen Sportdirektor Karl Jindrak, Doppel-Europameister mit Werner Schlager 2005 und zuletzt Competition Director des Weltverbands ITTF, arbeitet der ÖTTV aber an neuen Lösungen.

Neben Stockerau, wo der Trainingsbetrieb des ÖTTV aktuell stattfindet, könnte sich auch in der Südstadt eine neue Option eröffnen.

>>> Team-WM: Österreichs Auftakt gegen Kroatien am 29.4. ab 17:00 Uhr im LIVE-Stream <<<

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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