Ping-Pong-Diplomatie in Korea

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Das politische Tauwetter zwischen Nord- und Südkorea macht auch vor dem Sport nicht halt.

Die beiden Teams der benachbarten Staaten hätten im Damen-Viertelfinale der Tischtennis-Team-WM gegeneinander spielen sollen. Man entscheidet sich aber dafür, das Spiel nicht auszutragen und stattdessen eine gemeinsame Mannschaft "Unified Korea" im Halbfinale zu stellen, wo man auf den Sieger der Partie Japan-Ukraine trifft.

"Das ist eine große historische Entscheidung für unsere beiden Länder", sagt der Vizepräsident des südkoreanischen Verbandes, Ryu Seung-min. "Das ist ein wichtiges Statement, um den Friedensprozess zwischen unseren beiden Ländern durch den Tischtennis-Sport zu unterstützen."

Beide Mannschaften laufen zunächst zum Viertelfinal-Spiel in die Halmstad Arena in Schweden ein. Nach der offiziellen Vorstellung gehen die Spielerinnen jedoch nicht an den Tisch, sondern stellen sich für gemeinsame Fotos zusammen. Der Hallensprecher verkündet dazu die Pläne, für den Rest dieser Mannschafts-WM ein gemeinsames koreanisches Team zu bilden.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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