Thiem drückt Weißhaidinger die Daumen

Thiem drückt Weißhaidinger die Daumen Foto: © getty
 

Heute Abend werden im Rahmen der 25. Lotterien Sporthilfe-Gala die österreichischen Sportler des Jahres 2021 geehrt.

Im Vorjahr konnte sich Tennis-Ass Dominic Thiem unter anderem dank seines Sieges bei den US Open - der erste Grand-Slam-Titel seiner Karriere - diese heißbegehrte Auszeichnung erstmals sichern.

Aufgrund seiner schon im Juni auf Mallorca erlittenenen langwierigen Handgelenksverletzung, wegen der er seine Saison frühzeitig beenden musste, ist der 28-jährige Niederösterreicher heuer zwar kein Thema bei der Sportlerwahl, trotzdem hat er das Geschehen im Vorfeld rund um die Gala intensiv mitverfolgt.

"Lukas Weißhaidinger, Vincent Kriechmayer und Jakob Schubert", antwortet Thiem wie aus der Pistole geschossen auf die Frage, ob er denn wisse, wer in diesem Jahr für die Sportler-Wahl nominiert sei.

"Würde es Weißhaidinger wünschen"

Der Oberösterreicher Weißhaidinger gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio die Bronzemedaille. Kletterer Jakob Schubert kraxelte in der japanischen Hauptstadt ebenfalls auf Rang drei. Und Ski-Ass Vincent Kriechmayer, wenig überraschend der Favorit von Ex-ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, wurde bei der Ski-WM in Cortina Doppel-Weltmeister (Abfahrt und Super G).

Angesichts der Erfolge des nominierten Trios fällt die Wahl zwar nicht leicht, Thiem hat aber trotzdem einen persönlichen Favoriten: "Ich würde es Waißhaidinger wünschen. Er ist aber auch der einzige von den Dreien, den ich persönlich kenne", erklärt er seine Entscheidung für das oberösterreichische Kraftpaket.

"Er ist ein richtig netter Kerl und es war einfach eine tolle Leistung, die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen zu gewinnen. Die anderen beiden kenn ich allerdings auch nicht."

Aufgrund seiner langen Verletzungspause hatte Thiem in den letzten Monaten ungewohnt viel Zeit, um einmal andere Sportarten mitzuverfolgen. "Ich habe viel Olympia geschaut", verrät der Ausnahme-Athlet, der aber auch kein Fußball- oder Formel-1-Highlight ungesehen vorübergehen ließ.

Thiem schaute nächtelang Tennis

"Ich habe zuletzt echt sehr viel Passivsport konsumiert", lächelt Thiem, der aber natürlich auch die Tennis-Turniere "viel intensiver verfolgt" haben will, als er es normalerweise tun könnte. "Bei den US Open habe ich beispielsweise die Nächte durchgeschaut."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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