Doping-Sperre für Ryan Lochte

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Der sechsfache Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte ist wegen Dopings für 14 Monate gesperrt worden.

Grund dafür ist eine verbotene intravenöse Infusion, wie die US-Anti-Doping-Agentur am Montag mitteilt. In einem Zeitraum von zwölf Stunden dürfen maximal 100 Milliliter intravenös verabreicht werden, sofern keine therapeutische Notwendigkeit besteht, diese Grenze sei bei Lochte überschritten worden.

Der 33-Jährige hatte am 24. Mai in sozialen Netzwerken ein Foto veröffentlicht, auf dem er eine intravenöse Injektion erhält. Erst bei einer späteren Prüfung des Sachverhaltes wurde ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen festgestellt.

Lochte zeigt sich kooperativ und akzeptiert die Sperre, die rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Vergehens bis Juli 2019 gilt.

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Sperre durch die US-Anti-Doping-Agentur hat Ryan Lochte auf einer Pressekonferenz versichert, keine illegalen Substanzen zu sich genommen, jedoch mit der Methode der Verabreichung gegen die Vorschriften verstoßen zu haben. "Es gibt Regeln, an die man sich halten muss", erklärte der 33-Jährige.

Kein Karriereende

Spekulationen über ein mögliches Karriereende erteilte der US-Schwimmer eine Absage. "Keine Sorge, ich gebe nicht auf. Ich werde weitermachen." Die körperliche Verfassung dürfte laut Lochte gut gewesen sein. "Alles war perfekt, und jetzt ist das passiert. Das ist verheerend", sagte der Gewinner von zwölf Olympiamedaillen, der im vergangenen Jahr erstmals Vater geworden war. Die Langbahn-WM in Gwangju (KOR) im Juli 2019 wird er verpassen.

Erst im August des vergangenen Jahres hatte Lochte sein Comeback nach zehnmonatiger Sperre gegeben, nachdem er ein Jahr davor bei den Olympischen Sommerspielen in Rio für einen Skandal gesorgt hatte. Gemeinsam mit anderen US-Schwimmern behauptete er, ausgeraubt worden zu sein und wurde wegen dieser erfundenen Geschichte daraufhin gesperrt.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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