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Paris verpasst: ÖRV-Boote in Luzern hinter Quotenplätzen

Ein sechster Platz im Finale der Olympia-Restplatz-Regatta von Luzern reicht Schöberl/Reim nicht. Der Männer-Achter landet auf Rang vier.

Paris verpasst: ÖRV-Boote in Luzern hinter Quotenplätzen Foto: © GEPA

Österreichs Ruderer werden vorbehaltlich der ÖOC-Nominierung mit zwei Booten bei den Olympischen Spielen vertreten sein.

Am Dienstag kamen bei der letzten Restplatzregatta auf dem Luzerner Rotsee keine Quotenplätze dazu. Der Männer-Achter wurde unter vier Booten Vierter, Julian Schöberl/Lukas Reim im Leichtgewichtsdoppelzweier Sechste. Je zwei Paris-Tickets waren zu haben. Qualifiziert sind Magdalena Lobnig im Einer und Louisa Altenhuber/Lara Tiefenthaler im LG-Doppelzweier.

Reim/Schöberl fehlten knapp elf Sekunden auf die hinter Frankreich zweitplatzierten Griechen. Die Leichtgewichtsruderer werden in Paris das letzte Mal im Zeichen der fünf Ringe dabei sein.

Im Achter hielten sich Lorenz Lindorfer, Thomas Lehner, Xaver Haider, Bruno Bachmair, Alexander Chernikov, Jakob Stadler, Michal Karlovsky und Gabriel Stekl sowie Steuerfrau Teresa Pellegrini bis zur Rennhälfte ausgezeichnet, rissen dann aber noch zwölf Sekunden auf die hinter den USA zweitplatzierten Italiener auf. Die legten einen starken Endspurt hin und fingen die Kanadier noch um 0,01 Sek. ab.

"Sie haben uns ein ganz mutiges Rennen gezeigt", meinte ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens über den Achter. "Sie sind vorne wie die Feuerwehr weggegangen und haben uns alles umgesetzt, was taktisch vereinbart war. Der Abstand am Ende ist dann ganz normal, wenn man das Rennen so offensiv angeht."

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