Usain Bolt bleibt Olympia-Gold verwehrt

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Die Olympia-Bilanz von Usain Bolt bleibt unperfektioniert: Der Internationale Sportgerichtshof CAS lehnt den Einspruch von Nesta Carter gegen die Aberkennung des Staffel-Golds von Peking 2008 ab.

Carter war 2016 in einer Nachkontrolle der Peking-Proben die Einnahme des verbotenen Stimulanzmittels Methylhexaneamin nachgewiesen worden. Mit ihm verlieren auch seine Kollegen um Usain Bolt ihre Goldenen über 4x100m.

Durch die Bestätigung der im Jänner 2017 vom IOC ausgesprochenen Disqualifikation ist der mittlerweile zurückgetretene Bolt "nur" noch achtfacher Olympiasieger. Über 100 und 200m holte der zurückgetretene Superstar in Peking 2008, London 2012 und Rio 2016 Gold, dazu kommen die Staffel-Siege 2012 und 2016. Die nun aberkannte Goldene 2008 fehlt als einzige in der Bilanz.

Den Olympiasieg der Jamaikaner erbt das ursprünglich zweitplatzierte Quartett aus Trinidad und Tobago. Silber geht an Japan, Bronze an Brasilien.

Carter droht auch noch eine nachträgliche Sperre durch den Leichtathletik-Weltverband (IAAF).

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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