Infantino blitzt beim IOC ab

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Gianni Infantino wird kein IOC-Mitglied.

Der FIFA-Präsident blitzt ebenso wie sein Amtskollege im Leichtathletik-Weltverband IAAF, Sebastian Coe, beim Internationalen Olympischen Komitee ab. Früher gehörten die Chefs dieser beiden Institutionen fast immer zu diesem Kreis.

Vor der Aufnahme stehen hingegen neun neue Mitglieder, darunter etwa Ingmar De Vos, Chef des Weltreiterverbandes, Welt-Ruderverbandschef Jean-Christophe Rolland, oder Khunying Patama Leeswadtrakul, seines Zeichens thailändischer Unternehmer und Badminton-Verbandschef seines Landes.

Die Bestätigung der Kandidaten in das derzeit 98 stimmberechtigte Mitglieder zählende Gremium gilt als Formalität und soll bei der 131. IOC-Session im September in Lima erfolgen. Nicht mehr zur Wiederwahl steht dabei Lee Kun-hee, früherer Samsung-Vorstand und Strippenzieher der Pyeongchang-Bewerbung 2018, der 2014 einen Herzinfarkt erlitten hat.

ÖOC-Präsident Karl Stoss ist im Vorjahr in das Internationale Olympische Komitee aufgenommen worden, dem auch die Infantino- und Coe-Amtsvorgänger Joseph Blatter und Lamine Diack noch angehörten.

Infantino und Coe, die mit Korruptions- und Dopingskandalen in ihren Verbänden zu kämpfen haben, wird diese Ehre abermals nicht zu teil. 



Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare